"Wahllos haben die auf die Menge eingeschlagen": Löwen-Anhänger kritisieren die Einstellung des Verfahrens gegen Polizeibeamte nach dem Amateurderby.
Einmal Löwe, immer Löwe. Herbert Schröger ist so einer. Er engagiert sich bei den "Löwen-Fans gegen Rechts", bekommt für dieses Engagement vom DFB sogar den Julius-Hirsch-Preis. Stolz klingt er, wenn er davon erzählt. Aber freuen, sagt der Löwen-Fan, könne er sich momentan nicht.
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Das Stadion an der Grünwalder Straße: Bei einem Spiel am 9. Dezember 2007 kam es zu erheblichen Zwischenfällen. (© Foto: Heddergott)
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Schröger war am 9. Dezember 2007 im Grünwalder Stadion, als es zu einem "regelrechten Gewaltausbruch" seitens der Polizei kam. "Völlig wahllos haben die auf die Menge eingeschlagen", klagt er. So etwas habe er in seinen 37 Fanjahren noch nie erlebt. Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen die Polizisten jedoch zum zweiten Mal eingestellt.
"Schlagstöcke zum Einsatz gebracht"
Dass es an jenem Dezembertag beim Amateurderby 1860 München gegen den FC Bayern zu erheblichen Zwischenfällen kam, ist unbestritten. "Normalerweise ist es schwer, Leute zu finden, die Anzeige gegen die Polizei erstatten, weil sie denken, dass das eh nichts bringt", sagt Schröger.
In diesem Fall aber entschlossen sich zehn Fans zu einer Klage zum einen wegen der halbstündigen Blocksperre, die die Polizei gegen Spielende verhängte, zum anderen wegen Körperverletzung. Tatsächlich kam die Staatsanwaltschaft im September 2008 zu dem Schluss, "dass es zu Tätlichkeiten seitens der Polizeibeamten gekommen ist". Insbesondere bestehe kein Zweifel, "dass auch die mitgeführten Schlagstöcke zum Einsatz gebracht wurden". Allerdings seien die schlagenden Polizisten nicht zu individualisieren gewesen. Das Verfahren wurde eingestellt.
Nach mehreren Zeitungsberichten über die Vorfälle nahm die Staatsanwaltschaft wenig später das Verfahren wieder auf - um es nun zehn Monate später erneut einzustellen. Diesmal mit der Begründung, dass nicht die Fans die Geschädigten seien, sondern die Beamten. Die Polizisten seien mit Schlägen attackiert worden. Aus dieser Situation heraus sei der Einsatz des Schlagstocks oder Pfeffersprays "gerechtfertigt oder entschuldigt". Und laut Aussage der Beamten habe man die Schlagstöcke nur vor dem Körper geschwungen, um aggressive Fans von Übergriffen abzuhalten. Auch hätten die Verletzten die Uniformierten nicht identifizieren können.
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Die neueste Antwort
Griller mit dem Hals auf die Bordsteinkante drücken, Beim Fußballspiel einfach mal fröhlich auf eine Menge einschlagen.
Die Liste der Straftaten ist unendlich, die Verurteilung von Polizisten an einer Hand abzuzählen
Kein Polizist wird je das eigene Nest beschmutzen.
Staatsanwaltschaft und Richter halten segnend die Hand darüber und die Politik überlegt schon wieder die Strafen für Widerstand gegen die Staatsgewalt zu erhöhen und außerdem den Straftatsbestand auf weitere Bagatelldeligte auszuweiten.
Wie war das doch gleich in Demokratien? Alle Gewalt geht vom Volke aus! - ???
Wär vielleicht mal an der Zeit dafür!
Ich frage mich schon immer,warum die Polizei bei Fußballspielen überhaupt auftaucht. Es ist eine tausendfach wiederholtrte Tatsache, dass es zu Krawallen nur kommt, w e i l die Polizei da ist. Sollte es ausnahmsweise ohne Polizei zu einer Schlägerei kommen, dann entspricht dies erstens einer alten und leider fast vergessenen bayerischen Tradition, und zweitens könnte dann immer noch einer Schlägereiopfer, wenn es Lust dazu hat, die Polizei zu Hilfe rufen. Das wird allerdings wohl kaum vorkommen, weil es Ehrensache unter Männern ist, Raufhändel unter sich auszumachen, und wenn einer Prügel abkriegt, dann trift es selten den Falschen.
Insofern ist der Einsatz der Polizei im allgemeinen überflüssig und eine Verschleuderung von Steuergeldern, welche ihrerseits strafbar ist und auch verfolgt werden muss. Dies zu tun, wäre die eigentliche Aufgabe einer pflichtbewussten Staatsanwoltschaft
hat man das gefühl, das die polizei überreagiert hat und der situation nicht gewachsen ist...
anstatt aufzuklären, mögliche fehler einzuräumen, wir d nur gemauert und dann mit fadenscheinigen begründungen, eine einstellung vorgenommen!
wenn das rechte geschmeiss, zum wiederholten male in gräfenberg, ihren jährlichen aufmarsch unter polizebegleitung durchführt,sich aber menschen mit zivilcourage dem entgegenstellen, werden sie von der polizei anezeigt und von gerichten mit strafbefehlen überzogen - das ist bayrische justiz und politik!!!
noch eins zu den fans vom fussball: jubeln ,singen, feiern und auch mal über die strenge schlagen, aber bitte nicht gewalt und genau an diesem punkt vermisse ich oft das absetzen oder auch ein einwirken auf ein paar spinner, die nichts mit fans zu tun haben....
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wieder anschaulich, daß Schläger und Möchtgernrambos bei der USk herzlich willkommen sind und dort ihren rechtsfreien Raum finden, den sie sich immer gewünscht haben.
Die Anzeige der Eltern des 9 Jährigen dem sie Polizei offenbar völlig übermotiviert ins Gesicht gesprüht hat, wird ebenso im Sande verlaufen. Im Zweifel ist vom den 9 Jährigen eine immense Bedrohung ausgegangen. Man weiss ja wie schlimm so 9 Jährige heutzutage drauf sind.
Polizeistaat Deutschland. Innenministern wie Schäuble Schili und Bechstein sei dank. Als Generalausrede muss natürlich die Terrorismusgefahr herhalten und daß der Staat nicht wachsam und wehrhaft genug sein kann. Doch kann er, wie man an der bayrischen Polzei immer wieder schön vor Augen geführt bekommt.
Kein Mensch braucht darüber hinaus Polzei im Stadion die eh nur alles filmt und keine Straaftaten verhindert sondern wenns ihnen fad wird, selbst welche begeht.
Paging