Feuer Akku soll Brand in Klinikum Großhadern ausgelöst haben

Bei dem Brand im Klinikum Großhadern wurde niemand verletzt.

(Foto: Robert Haas)

Die wiederaufladbare Batterie war in einem Bett verbaut. Die Ambulanzräume der Kinderklinik blieben vorerst geschlossen.

Das Feuer im Münchner Universitätsklinikum Großhadern ist möglicherweise von einer wiederaufladbaren Batterie verursacht worden. Der Brand in der Nacht zum Sonntag sei von einem Bett ausgegangen, in dem unter anderem Akkus verbaut waren, teilte die Polizei am Montag in München mit. Weitere Untersuchungen laufen aber noch.

Die Ambulanzräume der Kinderkardiologie blieben am Montag geschlossen. Der Betrieb habe aber auf der Station weitergeführt werden können, sagte ein Kliniksprecher. Die Höhe des Schadens sei weiter unklar, Gutachter seien beauftragt. Die Polizei sprach von einem geschätzten Schaden in sechsstelliger Höhe.

Personal hatte in der Nacht zum Sonntag Rauch bemerkt und den Rauchmelder betätigt, wie die Branddirektion berichtete. Gleichzeitig löste die automatische Brandmeldezentrale Alarm aus. Die Feuerwehr konnte den Brand der im Flur stehenden Betten rasch löschen. Der Gebäudetrakt musste nicht evakuiert werden, weil dort nachts kein Betrieb herrschte. Jedoch breitete sich Rauch über alle drei Geschosse aus. Mehrere Atemschutztrupps durchsuchten deshalb die anderen Räume und öffneten alle Fenster. Verletzt wurde niemand.

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