Bloggerin Mareike Opitz Wider das schlechte Gewissen

"Für mich haben die Dinge mehr Sinn, wenn ich sie nach einem bestimmten Überbegriff ordne", sagt Mareike Opitz. Das gefällt ihren Leserinnen.

(Foto: Robert Haas)

Gerade in Städten wie München sei der Anpassungsdruck für Mütter hoch, sagt die Journalistin und zweifache Mutter Mareike Opitz. Deshalb arbeitet sie gegen die Perfektion an - mit Erlebnissen aus ihrem Alltag.

Von Melanie Staudinger

Mareike Opitz lebt in Listen. Sie schreibt nicht nur auf, was sie beim Einkaufen keinesfalls vergessen sollte, welche Schulsachen sie für ihre Kinder besorgen muss oder welche Aufgaben in der Arbeit auf sie warten. Die 37-jährige Münchnerin sortiert damit ihr komplettes Leben. Sie beschäftigt sich mit "Mutti-Beef".

Das sind zum Beispiel Dinge, mit denen Mütter sich gegenseitig ein schlechtes Gewissen machen ("Ihr impft einfach so, wie der Kinderarzt das vorschlägt? Also, wir haben uns mit dem Thema ganz intensiv auseinandergesetzt"). ...