Schlussphrasen von TV-Moderatoren"Kommen Sie gut durch die Nacht"

Wer als Moderator etwas auf sich hält, unterstreicht die Einzigartigkeit seiner Ansprachen mit einer fixen Abschlussfloskel. Nun hat sich auch der neue "Tagesthemen"-Moderator Thomas Roth eine zugelegt.

Von Matthias Kohlmaier

Wer als Moderator etwas auf sich hält, unterstreicht die Einzigartigkeit seiner Ansprachen mit einer fixen Abschlussfloskel. Nun hat sich auch der neue "Tagesthemen"-Moderator Thomas Roth eine zugelegt.

4,58 Millionen Zuschauer verfolgten am vergangenen Montag die Tagesthemen-Premiere von Thomas Roth. Und was haben sie ihm alle auf die Lippen, oder vielmehr den Schnauzer, geschaut. Denn abgesehen von der Erkenntnis, das Roth phänotypisch der ältere Bruder von Rudi Völler sein könnte, ging es doch hauptsächlich um eines: Womit entlässt er seine Zuseher in den Abend? Welche Floskel hat er sich zurechtgelegt? Die ernüchternde Antwort lautete am Ende der wegen des DFB-Pokals nur knapp achtminütigen Sendung: "Zurück zu Gerhard Delling."

Doch nach der Sendung ist vor der Sendung und am Dienstag war es dann soweit. "Wir sehen, wenn Sie mögen, uns morgen wieder", sagte Roth am Ende seiner zweiten Tagesthemen. Nur um dann - hier bitte einen Trommelwirbel vorstellen - zu schließen mit:

"Kommen Sie gut durch die Nacht."

Zufall war das keiner, denn am Mittwoch und Donnerstag wiederholte Roth seinen Schlusssatz - der Mann scheint mit seiner Idee zufrieden zu sein. Und der Bezug auf die "Nacht" liefert nebenbei eine hübsche Reminiszenz an einen berühmten Vorgänger.

Bild: NDR/neuundsachlich 9. August 2013, 10:492013-08-09 10:49:03 © SZ.de/mkoh/pak/bavo