Jutta Kammann als Oberschwester Ingrid in "In aller Freundschaft"

Nicht erst seitdem mit der US-Serie "Emergency Room" (Pro 7) Frauenschwarm George Clooney kahle Krankenhausflure in einen Ort der Sehnsucht verwandelte, sind Krankenhausserien auch in Deutschland höchst beliebt. Schon die "Schwarzwaldklinik" konnte mit Clooneys Vorgängern Klausjürgen Wussow und Sascha Hehn in den achtziger Jahren die ZDF-Zuschauer begeistern. Was inzwischen an Nachfolgesendungen über den Bildschirm flimmert, hat allerdings eher narkotische Wirkung. Bestes Beispiel: "In aller Freundschaft" (im Bild). Seit 1998 laufen mehr als 500 Episoden in der ARD, und man ist versucht zu fragen, was das soll, da weder Story noch Schauspieler noch Drehbuch auch nur irgendeinen erhellenden oder gar unterhaltsamen Charakter haben. Wenn man aber weiß, dass die Sendung immer wieder unter dem Verdacht der Schleichwerbung für Medikamente steht, kann man sich seinen Teil denken - und beherzt abschalten. 

Bild: MDR/Krajewsky

9. November 2011, 11:32 2011-11-09 11:32:48

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