Im Gespräch mit einer großen deutschen Zeitung hat sich Karl-Theodor zu Guttenberg in dieser Woche zur Plagiatsaffäre geäußert. Die Antworten waren erwartbar, weil die falschen Fragen gestellt wurden. Das haben wir geändert - mit erstaunlichem Ergebnis.
Herr zu Guttenberg, früher trugen Sie Brille und gegelte Haare. Wollten Sie damals verschleiern, dass Sie eigentlich aussehen wie Lothar Matthäus?
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Unsinn! Wenn ich etwas verschleiern wollte, würde ich es so verfremden, dass es niemand merkt.
Das heißt, Sie stehen dazu, dass Sie nur ein Matthäus-Plagiat sind?
Ja, selbstverständlich. Das wiederum können meine Familie und mein unmittelbares Umfeld am allerbesten bezeugen.
Aber dass in Wahrheit Herr Matthäus Ihre Doktorarbeit geschrieben hat, sollte trotzdem niemand erfahren?
Es steht völlig außer Frage, dass ich einen auch für mich selbst ungeheuerlichen Fehler begangen habe, den ich auch von Herzen bedauere.
Wann fing Ihre Zusammenarbeit an?
Ich habe im Jahr 1999 mit meiner Doktorarbeit begonnen.
Aber da war Matthäus ja noch als Fußballer aktiv?
Ich habe mit meinem Doktorvater über diese Doppelbelastung gesprochen, und wir waren beide der Meinung, die Dissertation sei trotzdem zu schaffen.
Sie waren der beliebteste Politiker und Held der CSU. Trotzdem schlagen Sie jetzt Matthäus als Parteichef vor?
Es reicht auch für die CSU nicht aus, in romantischer Rückschau die gute alte Zeit zu beschwören.
Warum glauben Sie, dass Matthäus ein erfolgreicher Politiker sein könnte?
Den Menschen mangelt es in der Politik generell an Köpfen, die für gewisse Inhalte stehen.
Was heißt "gewisse Inhalte"?
Dabei möchte ich es bewenden lassen. Nicht jede Betonung muss bereits eine Drohung sein.
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(SZ vom 25.11.2011/jobr)
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Rätselstunde bei Illner!?
Der seit Jahren negativ eskalierende Gesamtzustand unserer Republik im Kern Europas zeigt, dass die Köpfe hier längst an der veränderten Zeit vertrocknet sind und sich wie immer von Phrasen in Größen- und Regelwahn flüchten. Guttenberg ist eine Frucht aus genau diesem Garten und trägt auch deren DNA. Die geistigen "Eliten", als Vorbeter an den Unis sind die wahren Eltern unserer Standards und Zustände. Man macht und hofft auf Deckung. Es funktioniert aber nur solange wie die Kinder brav sind und die gleichselben Fehler machen wie ihnen von den Erziehern eingetrichtert wurden. Wer nicht brav ist muss in die Ecke. Würde Guttenberg jetzt plötzlich das brave Kind spielen, hätte er nichts gelernt und dürfte weiter bei den Havaristen mitspielen. Er zeigt Zähne, und genau das zeichnet ihn aus.
Bruch mit den Havaristen als Weg in eine andere Richtung.
Es ist wie auf einem Schiff in schwerer Seenot, wo jeder meint Kapitän spielen zu müssen, während der Pott langsam aber sicher absäuft. Niemand kennt seine eigene Boots- und Feuerrolle, und die Passagiere glauben, es sei doch nur ein Manöver. Derjenige der sich dann aber erdreistet die Situation beim Namen zu nennen, gilt als Meuterer, wird gekielholt oder geht gleich über die Kante. Danach saufen sie alle als Opfer oder Helden gemeinsam ab. Eine Film- oder Romanszene? Nein, ich kenne als Schwerwetterseemann echte Seenot aus eigner Erfahrung im Nordatlantik, - allerdings bei ordentlicher Seemannschaft und mit klaren Köpfen, - ohne Schiff oder Mannschaft verloren zu haben. Guttenberg hat das Zeug zum Kapitän, weil er den Havaristen Kontra gibt und sich selbst aus dem alten Käfig befreit.
In der Verhältnismäßigkeit des "Makels"...liegt ein Zentralschlüssel ins System. Guttenberg hat zwar kopiert, wie jeder tagtäglich abkupfert, und sich blind aufs auch ihn schützende System verlassen. Sein Doktorvater Häberle ließ ihn nach alter Väter Sitte gewähren. Nun wurde Guttenberg zur Gefahr und musste weg. Dann wird ein Giftpfeil aus dem Köcher gezogen und das Jagdgut aus dem Verkehr gezogen. Alles schön und gut und durchaus üblich, während verantwortliche in Hunderten anderen kapitalen schadensträchtigen Operationen und Skandalen völlig unbehelligt über Rebellen wie Guttenberg befinden und urteilen. Es ist die Angst der Anderen die Guttenberg zu dem macht was er ist. Also ein Grund mehr auf einen Aus- und Umsteiger als Outsider zu setzen. Alle schreien Hü
Eine gewisse Ähnlichkeit besteht auch mit US-Schauspieler Matt Damon, Beispiele:
http://www.fan-lexikon.de/film-tv/matt-damon/bilder/l/matt-damon-5576.jpg
http://www.naanoo.com/wp-content/uploads/2011/01/matt-damon-m.jpg
http://www.gala.de/asset/newsticker/portrait/Matt-Damon-BSBS172247.jpg
Noch ein Plagiat! ;-)
... bitte ENDLICH AUFHÖREN!!! Nutzt doch den Platz für sinnvollere Artikel! Schweigt ihn tot! Ignoriert ihn. Es ist unterträglich, dieses selbstgefällige Gesülze!!!!!!
Und Ihr schreibt immer noch über ihn. Und das, wo sein Daddy Euch - die Journalisten - als "Hetzer wie im 3. Reich" bezeichnet hat.
ALSO: bitte in die unterste Schublade.
herzlichen Dank, lieber Nico Fried, für diese wichtige Interview. Ich sehe mit Freude, dass sie die Meldung vom 28.02.2011 aus der Zeit aufgegriffen haben:
"SKANDAL: Guttenberg ist eine Fälschung"
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/bundeswehrreform-guttenberg?commentstart=65#cid-1164796
Dank eines investigativen Interviewers hat der Plagiator nun höchstpersönlich zugegeben, dass sein Double Lothar Matthäus der Verfasser seiner Doktorarbeit ist.
So muss es sein. Einem Blender, der seiner maßlosen Selbstüberschätzung erlegen ist, kann man nur noch mit blendendem Sarkasmus begegnen.
Die deutsche Journaille ärgert sich grün und blau, dass nicht sie die Auserwählten waren, denen Herr zu Guttenberg ein Interview gewährt hat.
So eine Frechheit von dem Kerl! Da hat man ihn monatelang angegiftet, bis man ihn aus dem Amt und aus dem Land getrieben hat und dann gibt der einem nicht mal ein Interview. Das tut weh! Wir spüren den Schmerz der deutschen MSM-Schreiberlinge bis ins tiefste unseres Herzen. Und fühlen mit ihnen. So eine Gemeinheit aber auch - und das so kurz vor Weihnachten.
Aber vielleicht gibt es Hoffnung. Herr zu Guttenberg sitzt ja zwischenzeitlich wieder in seinem Haus in Connecticut und bereitet sich mit seiner Familie auf Weihnachten vor. Nicht - um aber hin und wieder mal dem aufgeregten Gegacker der deutschen Journaille und ihrer Foristen amüsiert zuzuschauen.
Vielleicht schickt ja dem einen oder anderen eine Weihnachtskarte (Er hat ja jetzt Zeit zum Schreiben). Und dann werden alle Journalisten -hocherfreut über die "Exclusiv-Information" wieder wochenlang darüber berichten, was Herr zu Guttenberg wohl mit "Merry Christmas" gemeint haben könnte.
LOL
Paging