KonsumElf Dinge, die Eltern sich sparen können

120 000 Euro geben Eltern für ein Kind aus, bis es volljährig ist. Aber braucht es Windeltwister, Murmelbahn und Trinkflasche wirklich?

Windeltwister

Der Kauf eines Windeltwisters bedeutet die Erweiterung des Druckerpatronen-Prinzips auf die Elternschaft: Ein windiger Plastikeimer plus einer sogenannten einlegbaren "Folienkassette" ergeben den Twister, der seinen Namen daher hat, dass mit Hilfe der Folienkassette stinkende Windeln in dem Eimer einge"twistet" werden, bis keine Geruchsspuren mehr nach außen dringen. Irgendwann aber liegen in dem Eimer etwa 30 in Folie eingedrehte Windel-Würstchen, die komplett entsorgt werden müssen, ein schöner Anblick und vor allem ein: monströser Gestank. Die Folienkassetten übrigens sind die Druckerpatronen: Immer leer, wenn man es gar nicht gebrauchen kann und so bescheuert teuer, dass man wirklich von einer betörenden Geschäftsidee sprechen muss. Von Mareen Linnartz

Bild: Sangenic 10. August 2017, 19:052017-08-10 19:05:05 © SZ.de/bavo/dd