Na ja. Die Geduld der Bürger ist erschöpft. Sie haben es satt, den großspurigen Lebensstil von gescheiterten Bankern zu subventionieren. Natürlich spürt Obama das. Aber er weiß auch, dass es keine Alternative sein kann, die Finanzkonzerne ihrem Schicksal zu überlassen.
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Und wie danken es dem Präsidenten die Herren von Wall Street? Sie gießen weiter Öl ins Feuer. Die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac wollen sich AIG zum Vorbild nehmen und ebenfalls Boni zahlen.
Wofür?
Schwer zu sagen, auch Fannie und Freddie brauchen die lebenserhaltende Kapitalinfusionen der Regierung. Gleichzeitig plant die marode Citigroup die Renovierung ihrer Vorstandsetage. Irgendwie muss man das viele Staatsgeld ja ausgeben, scheinen die Chefs zu denken, schließlich hat der Kauf des neuen Firmenjets ja schon nicht geklappt.
Obama hat eine Erklärung für all die Dreistigkeit. Die Comedy-Show ist längst zu einem nachdenklichen Dialog geworden, als er sagt: "Ich glaube, das ist Teil einer Kultur, die an der Wall Street existiert hat, wo man dieses generelle Anspruchsdenken hatte, dass man zu den Besten und Klügsten gehört, dass man Auszahlungen von 10 Millionen, 50 Millionen oder 100 Millionen Dollar verdient."
Nach den Strafsteuern gefragt, vermeidet Obama, sich festzulegen. "Ich verstehe den Frust des Kongresses," antwortet er. "Aber die beste Methode, damit umzugehen, ist sicherzustellen, dass das Tor geschlossen ist, bevor das Pferd aus dem Stall entwischt. In diesem Fall ist das Geld schon weg."
In der Tat, der Schaden ist angerichtet, die Boni ausgezahlt, und auch die Regierung hat Kratzer abbekommen. Versicherungen aus dem Weißen Haus, dass Finanzminister Timothy Geithner erst vergangene Woche von den Prämien erfahren hat, klingen wenig glaubwürdig.
Gefährliche Einheitsfront
Das größte Problem für Obama aber ist der Kongress. Die Einheitsfront gegen die Wall Street wird ihm gefährlich. Setzen sich die Hardliner auf beiden Seiten durch, steht die Stabilisierung des Finanzsystems auf dem Spiel. Selbst wenn Obama versucht, das Parlament zu besänftigen und die Strafsteuern absegnet, muss er befürchten, dass die aufgebrachten Abgeordneten weitere Hilfen für die Finanzkonzerne scheitern lassen.
Doch die sind nötig, sagen Experten. Sollte AIG kollabieren oder die Citigroup, droht eine wirtschaftliche Katastrophe, die den Fall von Lehman Brothers wie einen Spätsommerregen erscheinen ließe. Die Welt hat sich das neue, geeinte Amerika anders vorgestellt. Obama selbst erst recht.
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(sueddeutsche.de/segi/odg)
Umweltstiftung WWF in der Kritik
Sie wünschten mehr Optimismus und sahen "Nörgelei" an dem Herrn Obama. Daraufhin habe ich Ihnen eine Massnahmen-Liste kommentiert. Nun lese ich aufmerksam Ihren Kommentar und frage mich: diese Punkte müssen Sie nicht für gleich wichtig halten, wie ich, aber exakt diese Form der "Aufsicht" (Sie nennen es Arbeitgeber der Politiker) müsste man wohl führen, nachfragen "wo bleibt die Handlung" - Sie werden mir zustimmen können, wenn ich sage, dass es nur mit Parolen wohl eher nicht in Gang kommen kann?
Dem Foristen von 15.46 der glaubt meinen Namen verballhornen zu müssen und darüber hinaus zu Mobbing aufruft: ist das alles was Sie zu bieten haben? Dann passt das - leider - recht genau ins Bild. Viel Lärm, viel Gewese.
natürlich haben wir hier eine andere Mentalität wie in den USA,
aber das die CDU und Frau Merkel KEINE Änderungen und Ergebinisse geliefert haben , Managergehälter oder Boni umstrukturieren oder Steuern drakonisch zu erhöhen beweisst nur wieder einmal das Politiker und in diesem Fall die CDU so weit verstrickt ist mit Managern und Personen der Wirftschaft das es ein Skandal sondersgleichen ist ...und kaum jemand fällt es in diesem Land auf !
Ich möchste die SPD jetzt nicht besonders hervorheben ...aber die SPD wollte es wenigstens durchsetzen und es ist an der CDU gescheitert !
denken wir alle bei der nächsten Bundestagswahl mal darüber nach ...
für mich hat die CDU meine Stimme verloren !
Der letzte Satz gefällt mir besonders gut. Ist eine Unart geworden in diesem Land, denn die Politiker tun sehr häufig so als ob sie schlauer wären als der Rest und wenn einer der mal im HartzIV mit 55 oder 60 landet wird bei den Ämtern die auf ihrem unkündbaren Posten sitzen wie Abfall behandelt.
Ja da muss sich was gehörig ändern, und solange man es dem so einredet und sie die ganze Zeit in die Ecke drängt kann man ja tun was man will. Hauptsache alle renne panisch, ängstlich und paranoid durch die Gegend
Sehen sie, das ist eben das Problem. Mit so einer Einstellung kommen wir eben zu dem, was wir jetzt schon haben. Ich bin damit unzufrieden.
Vor allem brauche ich kein Experte zu sein um zu wissen, dass eine Brücke nicht gebaut werden muss, damit sie da ist, sondern damit sie zwei Straßenenden miteinander verbindet, in dem sie ein Hindernis überbrückt. Das scheinen unsere Fachkräfte anders zu sehen, den es ist schon vorgekommen, dass eine Brücke gebaut wurde, ohne dass da eine entsprechende Strasse war.
Wenn ich mir die wundervollen Manager ansehe, mit welcher Fachlichen Ausbildung die an Unternehmen ran gehen, dann wundere ich mich nicht, wie schlecht es ihnen geht.
Ein Unternehmen lässt sich aber ohne Fachkenntnisse leiten. Ich kann als Bürger meine Mitarbeiter (die Politiker) durchaus Prüfen. Wenn ich sehe, dass uralte Straßenbeleuchtung unzählige Euros im Monat verprassen, kann ich durchaus fragen wieso die nicht schon längst ausgewechselt wurden. Wir können auch damit anfangen unsere Politiker damit zu nerven, dass die gefälligst nicht so viele Nebenjobs haben und sich auf das Konzentrieren, wofür sie von uns eingestellt wurden.
Uns Bürgern stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung unsere Angestellten zu kontrollieren. Wir sollten es ihnen auch endlich klar machen, dass nicht wir für sie, sondern sie für uns da sin.
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