Manuskript in der "British Library" Meister Yoda, seid Ihr es wirklich?

Echt oder Fake? Das mittelalterliche Manuskript mit "Meister Yoda".

(Foto: )

Historiker haben in einem Jahrhunderte alten Manuskript ein kleines grünes Männlein entdeckt, das dem Jedi-Lehrer aus "Star Wars" täuschend ähnlich sieht. Was hat die Filmfigur in der Samson-Saga verloren?

Von David Steinitz

Meister Yoda, seid Ihr es wirklich? Historiker wollen in der British Library ein Manuskript aus dem 14. Jahrhundert entdeckt haben, in dem eine der Illustrationen dem weisen Jedi-Lehrer aus "Star Wars", der einst Luke Skywalker auf die gute Seite der Macht holte, verblüffend ähnlich sieht.

Das Buch mit dem Titel "The Smithsfeld Manuscripts" soll laut den Experten zwischen 1300 und 1340 entstanden sein. Die Passage mit dem kleinen grünen Männlein sei Teil einer Bebilderung der Samson-Saga aus dem Alten Testament. Sagen die Betreiber des "Medieval Manuscripts Blog" der British Library - und weisen jeglichen Fake-Verdacht von sich.

Die drei Blogger haben eine ganze Liste von mittelalterlichen Monsterfiguren zusammengetragen, die auch als Bilderbuch erschienen ist.

Im Netz war zunächst spekuliert worden, ob der Fund lediglich ein PR-Gag der findigen Disney-Marketingabteilung sei, die erst in der letzten Woche einen neuen, heiß erwarteten Trailer für die nächste, siebte "Star Wars"-Folge "Das Erwachen der Macht" lanciert hatten, die im Dezember ins Kino kommt.

"Chewbacca, wir sind zu Hause"

Ein Sternzerstörer im Wüstensand, Verfolgungsjagden und vielleicht eine neue Heldin: Der zweite Trailer für Teil sieben der "Star Wars"-Saga legt Fährten zum Plot. mehr... Trailer-Kritik

Jetzt würde man zu gerne den legendären britischen Maskenbildner Stuart Freeborn befragen, der die 66 Zentimeter große Yoda-Filmpuppe einst für George Lucas, den Erfinder der Sternenkriege, entworfen hat. Zum Beispiel, ob er sich vielleicht in den Siebzigern zu Inspirationszwecken viel in der Mittelalterabteilung der renommierten Londoner Bibliothek herumgetrieben hat.

Leider ist Freeborn, der neben "Star Wars" zum Beispiel auch an Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" gearbeitet hat, 2013 im stolzen Alter von 98 Jahren verstorben.