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Mit zielgerichteterer Reproduktion beschäftigt sich die britische Künstlerin G.L. Brierley. Rätselhafte Organismen und groteske Metamorphosen kommen dabei heraus, wenn die Künstlerin Farbe wie zu einem organischen Lebewesen verdichtet. Abstrakte Strukturen scheinen über die Bildfläche zu wuchern, man fragt sich: Lebt dieses Ding? Die Künstlerin vergleicht die Abspaltung des gemalten Objekts von seiner Urheberin mit der Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und thront da nicht auch ein schreiender Babykopf auf dem Gebilde? Genaues weiß man nicht. Und das ist auch nicht das Ziel.

Bild: GL Brierley/Manturna, 2013/Courtesy Feldbuschwiesner, Berlin 14. April 2014, 12:062014-04-14 12:06:20 © SZ.de/rus/mkoh/bavo