James Ellroy – Perfidia

Los Angeles im Dezember 1941, kurz nach dem Schock von Pearl Harbor: Während die Stadt eine Invasion der Japaner fürchtet, wird eine japanische Familie ermordet. Bei der Aufklärung des Falls passieren hässliche Dinge. Japaner werden haufenweise verhaftet, enteignet, gekillt und Faschisten planen skrupellose Intrigen.

Mit "Perfidia" startet James Ellroy ein Wahnsinnsprojekt: ein neues L. A.-Quartett, das von Krieg und Nachkrieg erzählt. Zusammen mit dem legendären ersten Quartett und der anschließenden Underworld USA-Trilogie werden die elf Bände ein mehrtausendseitiges Epos über Amerikas hitzigste Epoche des 20. Jahrhunderts ergeben.

Stärker als zuvor bringt Ellroy in "Perfidia" fiktive Figuren mit historischen Hollywood-Stars zusammen: Rachmaninow erlebt man bei der Gartenarbeit, Salvador Dalí gestaltet ein Deckenfries für die Prachtzelle eines Mafiagangsters und Bette Davis ist die Geliebte des ermittelnden Detektivs. Ein hitziges Liebeslied auf die Stadt Los Angeles.

Lesen Sie hier die vollständige Rezension von SZ-Literaturkritiker Fritz Göttler in der digitalen Ausgabe.

Bild: Ullstein-Verlag 14. April 2015, 11:292015-04-14 11:29:41 © SZ.de/khil