Er bedaure sehr, dass "viele Freunde aus der Pekinger Kunstszene aus verschiedenen Gründen heute nicht bei dieser Veranstaltung dabei sein können", sagt etwa Michael Schäfer, der deutsche Botschafter in Peking. Den Namen Ai Weiwei spricht er nicht aus.
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Auch Moderator Michael Kahn-Ackermann vom Goethe-Institut in Peking, der noch vor kurzem die Nähe des berühmten Künstlers in der Nummer 258 gesucht hatte, bringt am Samstag in der Nummer 255 die drei Silben Ai Weiwei nicht über die Lippen. "Rückschläge in den Beziehungen zwischen China und Deutschland hat es in der Vergangenheit gegeben, gibt es heute und wird es auch in der Zukunft geben", sagt Michael Schwarz, der Leiter des Kompetenzzentrums Internationale Verständigung der Mercator-Stiftung. Er steht unter einem Plakat mit der Aufschrift "Aufklärung im Dialog", und auch er nennt den Namen Ai Weiwei nicht. Es gebe trotzdem "keine Alternative" dazu, das Gespräch zu suchen.
Die Stiftung Mercator erwägt, mittelfristig einen Antrag für die Eröffnung eines eigenen Büros in Peking zu stellen und hat schon mehrere Sinologen angeheuert. Das könnte die Vorsicht bei den Einladungen zu den Foren und Salons in China erklären. Immerhin war Ai Weiwei als Zuhörer eingeladen, nicht aber als Redner.
Erst später, in einem Vortrag, wird der berühmteste Gegenwartskünstler Chinas dann explizit erwähnt. Man debattiert, denn dies ist das Thema des Salons, über den Einfluss von Käthe Kollwitz auf die Holzschnitte von Lu Xun und Fang Lijun. In einem gelungenen Diavortrag bemüht sich Heinrich Schulze Altcappenberg, der Direktor des Berliner Kupferstichkabinetts, das Thema zu aktualisieren. Er stellt den Reproduktionen der Holzschnitte von Kollwitz und Fang mehrmals Fotos aus der Ausstellung "Sonnenblumenkerne" Ai Weiweis gegenüber, auch wenn nicht ganz klar wird, was die nun mit den Holzschnitten zu tun haben.
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Daimler: Absatz von Mercedes-Benz in China steigt 2011 um 20%. http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Daimler-Absatz-von-Mercedes-Benz-in-China-steigt-2011-um-20-1092746
»Der Umgang mit dem Thema Ai Weiwei fällt deutschen Kunst-Funktionären in Peking schwer. Wie sollen sie sich zum Künstler bekennen, ohne den chinesischen Machthabern zu deutlich auf die Füße zu treten?«
Wie wäre es denn, den chinesischen Diktatoren sehr deutlich auf die Füße zu treten! Und nicht nur die »Kunst-Funktionäre« – vor allem die Wirtschaft und ihr Anhängsel die Politik sollten das tun.
Und wir Verbraucher: soweit es überhaupt möglich ist, auf Produkte »Made in China« verzichten.
Wer so düpiert, sollte spüren das es Konsequenzen hat!
Anders lässt sich was Freiheitheißt diesem Regime nicht vermitteln.
Also ich bin mir sicher, dass die Kanzlerin aller Deutschen bei Ihrem naechsten Chinabesuch die Menschenrechtsfrage ansprechen wird. Das hat sie mit dem ihr eigenen Erfolg auch die letzten Male immer getan wie saemtlichen Nachrichtensendungen zu entnehmen war. Wozu die Aufregung ...
Ständig kritisiert Ihr Politiker, die sich den tatsächlichen oder vermeintlichen Realitäten beugen, die irgendwelchen Despoten die Hand schütteln. Und was ist jetzt? Jetzt verhaltet Ihr Euch keinen Deut besser, weil es ja im Sinne der Kunst ist, dass irgendwelche Ausstellungen stattfinden und natürlich protestiert Ihr auch - innerlich - Warum nur fallen mir gerade Wörter wie Selbstgerechtigkeit und Heuchelei ein?
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