Ai Weiwei 2009 im Haus der KunstDer Widerstand erreicht München

Es ist die Kunstausstellung des Jahres: Im Münchner Haus der Kunst zeigt der chinesische Regimekritiker Ai Weiwei seine Werke.

Es ist die Kunstausstellung des Jahres: Im Münchner Haus der Kunst zeigt der chinesische Regimekritiker Ai Weiwei im Oktober 2009 seine Werke.

Chinas Regimekritiker fällt auf, weil er so gelassen und ruhig ist. Während Ai Weiwei am Freitagvormittag bei der Pressekonferenz zu seiner Ausstellung "So sorry" im Münchner Haus der Kunst auf dem Podest sitzt und Fragen beantwortet, hält er die Arme verschränkt, den Blick gesenkt und lächelt freundlich. Doch wenn Ai Weiwei den Kopf ein wenig dreht, wird klar, dass er eigentlich gar keinen Grund hätte, so gelassen zu sein. Die blutigen Narben sind noch deutlich zu sehen.

Fotos und Text: Lisa Sonnabend

9. Oktober 2009, 14:502009-10-09 14:50:00 © SZ.de/sonn/wib