Ein niederländisches Gymnasium hat Schüler verklagt, die über Monate hinweg die E-Mail-Konten ihrer Lehrer ausspähten - und dabei an brisante Informationen kamen.
Gewusst wie: Schüler eines angesehenen katholischen Gymnasiums in den Niederlanden haben monatelang die E-Mail-Konten von 19 Lehrern gehackt und sich vorab Prüfungsfragen besorgt. Das Bernrode-Gymnasium nahe der Stadt Den Bosch im Süden der Niederlande erstattete jetzt Anzeige.
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Seit November 2008 lasen die Schüler eines niederländischen Gymnasiums die E-Mails ihrer Lehrer mit. (© Foto: ddp)
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Zwei Computerschnüffler flogen von der Schule. 14 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf und sechs müssen sämtliche Prüfungen und Übungen der letzten Monate neu schreiben.
Jeder Tastendruck wurde registriert
Die E-Mails der betroffenen Lehrer seien schon seit November 2008 mitgelesen worden, teilte das Gymnasium mit. Um an die Daten zu kommen, bedienten sich die Hacker sogenannter Keylogger. Das sind Programme, die sich in fremde Rechner einschleusen, dort jeden Tastendruck registrieren und diese Angaben weiterleiten. So kamen die Täter an die Passwörter für die E-Mail-Konten.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz)
"In Sachen Technologie sollten die lehrer also lieber Unterricht bei den Schülern nehmen..."
Es würde mir schon reichen wenn sie manchmal zuhören wurden. Meine ehemalige Informatiklehrer auf dem M-Zug hat mir einst in der siebten Klasse eine Fünf eingetragen weil ich ihr widersprochen habe wenn sie desöfteren etwas inkorrektes gelehrt hat und weil ich nicht die gewünschten Antworten (für Leute mit etwas Ahnung soetwa wie "Bienchen und Blümchen"-Niveau) gegeben habe bzw. wie dies bei Linux (welches ich zu dieser Zeit schon genutzt habe) zu handhaben wäre.
Das verheerende an der Sache war das diese Dame nicht mal in der Lage war den Fehler an einem PC zu finden wenn das Netzteil ausgeschalten war. Oder die Funktion des Kernels beschreiben (als ich und ein Klassenkamerad das für sie übernommen haben wurden wir ermahnt weil wir den Unterricht stören würden, das gehört nicht hierher! *O-ton*)
Großartig diese Jungs. Sie zeigen den Herrschaften einfach mal wo der Hammer hängt.
Kürzlich war es noch eine Schule in Pennsylvania, die Schüler zu Hause per Webcam ausspionierte...und mal ehrlich, wer hätte seinen lehrern nicht gern solche Streiche gespielt.
In Sachen Technologie sollten die lehrer also lieber Unterricht bei den Schülern nehmen...
Haben die Kids denn nirgendwo die CDs mit den "brisanten Informationen" angeboten?
Was war denn brisant? Waren die Lehrer Pädophile oder vielleicht sogar Steuerflüchtlinge mit Beziehungen in die Schweiz?
Ach nein - natürlich nicht. In einem der letztgenannten Fälle wären die Kids natürlich Helden.
So viel habe ich ja bereits verstanden... Es wird mit zweierlei Maß gemessen wenn es um Moral und Anstand geht.
1. Der Trick ist alt - den hab ich schon vor einiger Zeit im Internet beschrieben gesehen, da halt mir keiner Cola- sondern einer Saftflasche. Das war damals ein Artikel über die Spickersammlung eines Lehrers. Diesen Spicker hatte der Lehrer übrigens nicht einkassiert, sondern ein Schüler hat ihn ihm nach seinem Abschluss als Andenken gegeben. Also gut ist er!
2. Wenn man die Zeit, die man zum Erstellen dieses Spickers braucht, nutzt, um das Wenige, was man auf den Spicker kriegt, zu lernen, dann kann man sogar viel mehr lernen als das, was man auf den Spicker kriegt.
Insofern ist dies zwar ein guter Spicker, aber es ist völlig ineffizient ihn zu nutzen.
Bezpglich der Spickersammlung: es gibt einen Spicker, der noch von keinem Lehrer entdeckt wurde -- man löse das Etikett von einer 1,5 Lieter Colaflasche und scanne es ein. anschließend mit Photoshop alle kleinen Beschriftungen "herausradieren" und Spicker plazieren.
erfordert aber hohen Aufwand und ist relativ uneffizient. Auf dem Etikett ist nicht genügend Platz für allen Stoff der Französischklausur und man muss schon ein bisschen umgehen können mit Photoshop. Außerdem braucht es einen guten Scanner und einen noch besseren Drucker.
Aber diesen Spicker könnte man sogar mit ins Abi nehmen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Den kennt nämlich noch niemand!
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