Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einem Burn-out kann nur gelingen, wenn sich im Büro etwas ändert. Dabei helfen Rehabilitations-Psychologen.
Ein falscher Handgriff an der Fräse, ein Bandscheibenvorfall oder ein Burn-out - solche Unfälle und Erkrankungen werfen Beschäftigte oft mächtig aus der Bahn. Dann ist es manchmal ein weiter Weg zurück ins Berufsleben. Allein schaffen ihn einige nicht. Dafür braucht es professionelle Hilfe. Wie sie aussehen muss, das lernen Studenten in dem Fach Rehabilitations-Psychologie.
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Nach einem Burn-out ist nichts mehr wie vorher - auch am Arbeitsplatz sind Veränderungen nötig. (© Foto: iStock)
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"Man muss Spaß daran haben, anderen zu helfen", erklärt Prof. Gabriele Franke von der Fachhochschule Magdeburg-Stendal, die das Fach in Stendal anbietet. Gefragt sind Teamplayer, die sich in andere hineinversetzen können. Denn die Arbeit mit Kranken und Menschen mit Handicap verlangt Fingerspitzengefühl.
Bei der Rückkehr in den Beruf nehmen Absolventen die Rolle eines Vermittlers ein. Sie analysieren laut Franke zum Beispiel den Arbeitsplatz und fragen: Was lässt sich verändern? Was können Betroffene - etwa durch ein Stresstraining - selbst verbessern? Und wenn das nicht hilft: Ist eine Umschulung und eine andere berufliche Orientierung nötig? Absolventen beraten aber nicht nur bei der beruflichen Wiedereingliederung. Sie helfen auch Krebspatienten oder Demenzkranken, mit der psychischen Belastung zurechtzukommen, die ihr Leiden mit sich bringt. Außerdem unterstützen sie Drogensüchtige dabei, von der schiefen Bahn herunterzukommen. Und sie kümmern sich um Jugendliche mit einem "nicht ganz geraden Bildungsweg", wie Franke erläutert.
Finanzielle Fragen auf dem Lehrplan
Im Studium geht es zunächst um die theoretischen Grundlagen der Psychologie. Danach lernen Studenten, auf dieser Basis Diagnosen zu stellen und passende Therapien auszuwählen. Daneben stehen auch rechtliche und finanzielle Fragen auf dem Lehrplan, die bei der Rehabilitation eine Rolle spielen.
Absolventen arbeiten vor allem in Reha-Kliniken. Jobs gibt es aber auch in Therapiezentren oder bei Beratungsstellen. Andere sind in der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Studieren lässt sich das Fach in dieser Form nur in Stendal, verwandte Angebote gibt es unter dem Namen Rehabilitationswissenschaften in Dortmund und Berlin.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz)
Es ist relativ sinnlos, nur die Symptome zu betrachten. Das Problem ist das System, in dem wir leben.
99% aller Menschen (weltweit), die nicht zur finanziellen Oberschicht gehören, müssen sich der Wirtschaft unterwerfen. Die globale Lohnkosten- und Produktivitätskonkurrenz wird systembedingt härter, so daß die Probleme Leistungsdruck, Burnout, Niedriglöhne und Arbeitslosigkeit immer weiter um sich greifen.
Die Lösung kann NUR darin liegen, die Ursachen zu beseitigen. bandbreitenmodell.de/faq zeigt, wie das möglich ist
zitat:
"Denn die Arbeit mit Kranken und Menschen mit Handicap verlangt Fingerspitzengefühl."
heutzutage geht es den meisten firmen eher darum, so billig wie möglich die löhne bei gleicher oder höherer effizienz zu halten. und da der arbeitsmarkt auf grund der enorm hohen arbeitslosenzahlen genügend nachschub an bewerbern vorrätig hat, so ist es unwirtschaftlich.
da sind kranke wiedereinsteiger oder behinderte nur unnützer ballast...klingt hart, ist aber so!