Knochenbrüche wegen vereister Bürgersteige

Kaum ist das erste Gehalt verdient, müssen Azubis und Berufsstarter einen Teil ihres schmalen Budgets in Versicherungen investieren. Doch welche Policen sind, auch für Studenten, notwendig? Auf welche kann man verzichten? Ein Überblick.

Krankenversicherung. "Auszubildende fallen mit Beginn der Ausbildung aus der Familienversicherung", erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BDV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Sie sind dann selbständig in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Studenten blieben über die gesetzliche Krankenkasse der Eltern mitversichert, "solange sie nicht älter als 25 sind und nicht mehr als 365 Euro monatlich oder mehr als 400 Euro aus einem Mini-Job verdienen". Die neue Krankenkasse können Auszubildende frei wählen. Bei der Suche lohnt sich ein Vergleich. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung seien zwar zu etwa 95 Prozent gleich, erklärt Sven Kretzschmar von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle. Unterschiede gibt es aber etwa bei zusätzlichen Satzungsleistungen oder Wahltarifen.

Bild: dpa

9. Mai 2011, 10:35 2011-05-09 10:35:29  © sueddeutsche.de/dpa/Susanne Collins/holz

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