Es ist nie zu früh, sich Gedanken über die Zukunft zu machen: In England erhalten Kinder künftig schon in der Grundschule eine erste Berufsberatung.
Sie sind erst sieben Jahre alt, müssen aber schon über ihre Karriere nachdenken: In England sollen bereits Grundschulkinder mit Blick auf ihr späteres Berufsleben beraten werden.
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In England bekommen Kinder künftig schon in der Grundschule Tipps für ihre Karriere. Der siebenjährige Arran Fernandez, im Bild neben seinem Vater zu sehen, hat das wohl nicht nötig. Er hat seinen Schulabschluss als jüngster Schüler des Landes bereits bestanden. (© Foto: dpa)
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Nach den Plänen von Bildungsminister Ed Balls sollen bereits Schüler im Alter von sieben bis elf Jahren das Universitäts- und Arbeitsleben kennenlernen. Es sei zu spät, wenn Kinder erst mit 14 Jahren an ihre Zukunft denken, argumentiert Balls. So soll der Ehrgeiz vor allem von Kindern aus sozial benachteiligten Familien gestärkt werden.
Das Programm startet in diesem Jahr in 38 Grundschulen in England. Die Kinder sollen dabei auch auf Netzwerkseiten im Internet wie Facebook oder Youtube Karrieretipps bekommen.
Alex Ferguson, Fußballtrainer von Manchester United, unterstützt die Initiative. "Eltern, die wollen, dass ihre Kinder Fußballer werden, wissen wie wichtig es ist, dass die Kinder schon in jungen Jahren anfangen zu spielen."
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(sueddeutsche.de/dpa/holz/beu)
Diskussion um Leinenpflicht für Hunde
Richtig, die Diskussion um Killerspiele ist lediglich eine Ausweichdiskussion. Es mag sein, dass Killerspiele bestimmte Fähigkeiten wie Reaktionsvermögen trainieren, aber das kann man auch mit anderen Mitteln tun.
Killerspiele sind aber keinesfalls Auslöser für die Probleme der Kinder und somit bringt ein Verbot nur ein Ausweichen auf andere Problemfelder. Es ist ausserdem erwiesen, dass solche Amok-Reaktionen in allen Kulturkreisen in gleichem Maße vorkommen. Mir wäre nicht bekannt, dass im afrikanischen Busch besonders viele Menschen Zugang zu Killerspielen hätten...
Interessanterweise kommt der Leistungsdruck wirklich sehr oft von den Eltern und zwar meist mit dem perfiden Argument "meine Kinder sollen es mal besser haben, als ich...". Dass die Kinder dabei keineswegs der gleichen Meinung sein müssen was besser ist, bleibt dabei für viele nebensächlich!
"Diese Eltern werden schon sehen, wo ihre Kinder landen, wenn sie unter der ständigen Überforderung irgendwann zusammenbrechen"
Das kann man leicht sagen: meistens sind es Kinder unter genau solchem Einfluss / Druck, die dann in Winnenden mit Schusswaffen umher laufen.
Dieser Leistungsdruck von Anfang an ist einer von vielen systemimmanenten Dauerproblemen, bei dem Kinder und Jugendliche schonmal durchdrehen.
"Killerspiele" haben damit nichts zu tun.
Völlige Zustimmung. Im Alter von 10 Jahren wollte ich Gehirnchirurg werden. Im Namen aller Hirnpatienten danke ich meinem alten Ich, dass ich diesen Berufswunsch mit 12 verworfen habe. :-)
Einfach nur abartig das Ganze!
Gebt den Kindern endlich wieder Zeit, sich zu entwickeln und spielend zu lernen. Und vor allem liebe Eltern: Beschäftigt Euch mit Euren Kindern, seid ihnen Vorbild und regt sie dazu an selbst über solche Dinge nachzudenken. Jedes Kind hat Träume vom späteren Leben. Lokführer, Pilot, Polizist... wer träumte als Kind denn nicht von solchen Dingen? Und nun sollen sie das träumen aufhören und mit 7 schon der Realität ins Auge sehen, dass es doch nur zum Fensterputzer reicht?
Als Familienvater hoffe ich, dass sich diese abartigen Tendenzen bald wieder in Richtung Normalität wenden und man die Kinder wieder Kinder sein lässt! Ich wusste selbst mit 16 noch nicht, was ich werden wollte. Trotzdem bin ich mittlerweile mit meiner beruflichen Entwicklung sehr zufrieden. Also was soll der Humbug?
Diese Eltern werden schon sehen, wo ihre Kinder landen, wenn sie unter der ständigen Überforderung irgendwann zusammenbrechen. Dann werden die Kinder, die mit sieben Jahren ein Karrieretraining bekommen oder mit drei Jahren chinesisch lernen, keine Superleistungsträger, sondern Superkunden für Psychologen.
Es ist wohl zu einem Trend geworden, dass jedes Kind am besten schon im Kindergarten vier Sprachen sprechen kann und einen Studienplatz an einer Eliteuniversität sicher hat - aber wenn Kinder nicht Kinder sein können, wird ihnen ihr Leben lang die Kindheit fehlen - und zu dem Superhirn, das ihre erfolgsgeilen Eltern haben wollen, werden sie dann ganz sicher nicht.
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