Berufseinsteiger haben es heute auch nicht schwerer als ihre Eltern. Die Generation Praktikum ist ein Mythos. Nur wer schlecht ausgebildet ist, bekommt Probleme.
Junge Leute, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln oder von einem befristeten Job zum nächsten. 30-Jährige, die keine Familie gründen, weil sie nicht wissen, ob sie morgen noch eine Arbeit haben.
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Die Generation Praktikum gibt es nicht. Nur zwölf Prozent der Hochschulabsolventen machen nach ihrem Abschluss noch ein Praktikum. (© ag.ddp)
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Junge Akademiker, die zum Hungerlohn arbeiten und die sich in vierzig Jahren mit einer kargen Rente abfinden müssen. Eine Generation ohne Gegenwart und ohne Zukunft?
Wissenschaftler schütteln den Kopf, wenn sie so etwas hören. Die Generation Praktikum ist kein Massenphänomen, ergaben zumindest zwei Studien, die das Bundesarbeitsministerium vor zwei Jahren in Auftrag gab.
Danach leisten nur sieben Prozent der jungen Berufstätigen und zwölf Prozent der Hochschulabsolventen nach ihrem Abschluss überhaupt ein Praktikum.
Studieren lohnt sich
Auch die Arbeitsmarktforscherin Corinna Kleinert kann die Generation Praktikum empirisch nicht belegen. Der Berufsstart der 30-Jährigen sei nicht schwieriger als der ihrer Eltern. "Ob jemand eine sichere Stelle findet, hängt in erster Linie von seinen Qualifikationen ab", sagt Kleinert, die beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg arbeitet.
Studieren lohnt sich also. In zehn Jahren werde es zu wenig Akademiker vor allem in technischen Berufen geben, schreiben die Arbeitsmarktforscher aus Nürnberg. Grund ist der demografische Wandel.
Klar ist, dass es derzeit schon mehr Studenten geben müsste, um die geburtenstarken Jahrgänge zu ersetzen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen werden. Der Fachkräftemangel wird sich demnach verschärfen.
Allerdings werden nicht nur Hochschulabsolventen gesucht, sondern auch geeigneter Nachwuchs in handwerklichen Berufen. Das Handwerk hat schon seit längerem immense Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Allein im vergangenen Jahr blieben deshalb 10.000 Lehrstellen unbesetzt.
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Ägypten
"tausend dank für diesen fantastisch recherchierten artikel - endlich mal der tritt in den hintern, den die ganze armada von antriebslosen, rumjaulenden praktikanten, projektbeschäftigten und sonstigen prekariatsmitgliedern benötigt, um sich einen der überall auf der straße liegenden festen und bestens bezahlten jobs zu angeln. denn auch die brauchen ja letztlich nur "anreize", alternativ "sanktionen", damit sie sich aus ihrer sozialen hängematte erheben und endlich richtig arbeiten gehen. wenn das volk kein brot hat, soll es doch kuchen essen! "
hätte mich auch gewundert, wenn dieser Artikel nicht genau die aufweckt, die vor lauter Jammern und Nörgelei keine Zeit zum Arbeiten finden.
tausend dank für diesen fantastisch recherchierten artikel - endlich mal der tritt in den hintern, den die ganze armada von antriebslosen, rumjaulenden praktikanten, projektbeschäftigten und sonstigen prekariatsmitgliedern benötigt, um sich einen der überall auf der straße liegenden festen und bestens bezahlten jobs zu angeln. denn auch die brauchen ja letztlich nur "anreize", alternativ "sanktionen", damit sie sich aus ihrer sozialen hängematte erheben und endlich richtig arbeiten gehen. wenn das volk kein brot hat, soll es doch kuchen essen!
ihr text ist zwar an inkompetenz, fehlinformiertheit und ignoranz kaum zu überbieten, aber da sie - dem hohen ross, auf dem sie sitzen, nach zu schließen - scheinbar schon einen bombensicheren und gut bezahlten job bei der süddeutschen ergattert haben, brauchen sie ihr können ja vermutlich nicht mehr unter beweis zu stellen. glückwunsch dazu!
ich nehme an, bei ihren quellen handelt es sich um gleichgesinnte wie herrn ralf brauksiepe, vorsitzender der arbeitsgruppe arbeit und soziales CDU/CSU, der sich ebenfalls darin gefällt, das problem in massen ausgenutzter junger menschen, denen zukunft, familienplanung und altersvorsorge durch keine oder geringe entlohnung nachhaltig verwehrt werden, zu bagatellisieren und totzureden. auch verschiedene arbeitgebervertreter blasen immer mal wieder gern ins "es gibt keine generation praktikum!"-horn. klar. es gibt ja auch keine arbeitsmarktkrise, keinen klimawandel und keine bildungsmisere. wo finden all diese apologeten von neoliberalismus, umweltfeindlichkeit und sozialer kälte eigentlich noch teppiche in einer größenordnung, die ausreicht, um sämtliche probleme drunterzukehren?
ihr artikel, sehr geehrte frau haas, ist schlecht recherchiert, sachlich falsch und vor allem sehr, sehr verhöhnend und beleidigend für gut ausgebildete, sprachlich und sozial fitte junge menschen, die seit fünf jahren in diversen befristeten jobs und teilzeitstellen um ihren berufseinstieg kämpfen, sich dabei mit einkommen um die 600 euro netto über wasser halten, auf familie ebenso verzichten wie auf jede andere form der eigenen lebensgestaltung. als journalistin stellen sie sich kein gutes zeugnis aus, wenn sie die fakten, dass davon nicht nur einige betroffen sind, sondern eine große mehrheit, derart verdrehen.
den vergleich mit der generation meiner eltern lehne ich in aller konsequenz ab. die standen mit 21 nach fachhochschulreife und drei jahren ausbildung im
Wie bitte? "Nur" zwölf Prozent der Akademiker machen NACH ihrer Ausbildung ein Praktikum?
Also tut mir leid. Ein Praktikum nach der Ausbildung ist doch eine offensichtliche Notlösung. Wenn dann dazu geschrieben wird, das sei "nur" in zwölf Prozent der Fälle so, sieht man, wie weit die geistige Gehirnwäsche in diesem Land schon ist.
Armes Deutschland.
Und noch was .. Hat die BA vielleicht auch untersucht, wie viele Akademiker in Freiberufliche Verhältnisse / Scheinselbständigkeiten abgedrängt werden? Architekten etwa, aber inzwischen auch Anwälte. Mit Einkommen am Rande des Existenzminimums.
Also kurz gesagt wer nicht 100% gut ist bekommt Probleme auf dem Arbeitsmarkt.
So die BA.
Also haben 100% Probleme auf dem Arbeitsmarkt weil kein Mensch alles erfüllen kann was die Industrie verlangt!
Dafür geben die Geld aus?
()Wissenschaftler schütteln den Kopf, wenn sie so etwas hören. Die Generation Praktikum ist kein Massenphänomen, ergaben zumindest zwei Studien, die das Bundesarbeitsministerium vor zwei Jahren in Auftrag gab.()Zitat Ende.
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln was diese Typen alles wissen wollen.Ein gefälligkeits Gutachten als Basis.
Soso, die BfA hat mal wieder eine "Studie" in Auftrag gegeben - und wahrscheinlich das Ergebnis gleich mit.
Wir haben kaum Arbeitslose - die sind ja alle in Maßnahmen oder zu Hungerlöhnen in Billigjobs.
In Deutschland gibt's kaum Armut - wenn man die Einkommen mit Zentralafrika vergleicht.
Und jetzt noch was dazu: Praktikanten sind praktisch Einkommensmillionäre mit Dauerjobs.
Ach so, und noch was - diesmal nich tvon der BFA, sondern aus dem Wirtschaftsministerium: Der Euro ist keine TEURO, gar nicht.
Sagt mal, wie lange wollt ihr uns eigentlich noch auf diese unverschämte Art verarschen?
Paging