PsychologieWas das Tattoo verrät

Ein Tätowierung sollte nicht nur aus gesundheitlichen Gründen gut überlegt sein. Denn die Körperzeichnung kann eine Wirkung entfalten, die der Träger nicht beabsichtigt hat. Erkenntnisse der Psychologie über Tattoo-Träger und ihre Betrachter.

Lady Gaga hat ein Rilke-Poem auf dem Arm, und seit einem halben Jahr trägt selbst Barbie, die stets adrette Puppe, ein permanentes Tattoo. Spätestens damit ist klar: Tätowierungen, einst die Domäne von Seefahrern, Gangs und Gefängnisinsassen, sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

In den USA ist jeder Vierte tätowiert, in Deutschland etwa jeder Zehnte. Männer häufiger als Frauen. Doch die Tattoos sind nicht ganz frei von Risiken. Nicht nur Dermatologen haben Bedenkliches herausgefunden. Auch Psychologen gewannen so manche Erkenntnis, die Menschen sich klar machen sollten, ehe sie ihre Haut auf Dauer verzieren lassen. Erkenntnisse über Tattoo-Träger.

Bild: Getty Images 18. März 2012, 17:302012-03-18 17:30:31 © Süddeutsche.de/beu/dd