Krise hin, Krise her - die meisten Reichen haben ihre Vermögen im vergangenen Jahr weiter ausgebaut, zudem gibt es in Deutschland 17 neue Milliardäre. An die Aldi-Familie kommt einer aktuellen Rangliste zufolge niemand heran, Aufsteiger des Jahres ist eine Frau.
Die Eurokrise strapaziert auch das Vermögen einiger reicher Deutscher - die Milliardäre allerdings werden immer mehr. Die Zahl der Personen oder Familien in Deutschland mit einem Vermögen von mindestens einer Milliarde Euro stieg von 91 auf 108. Das geht aus der Rangliste "Die 500 reichsten Deutschen 2011" der Zeitschrift Manager Magazin hervor.
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Die fünftreichste Deutsche: BMW-Erbin Susanne Klatten. (© dpa)
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Der Gesamtwert der 100 größten deutschen Vermögen stieg um mehr als sechs Prozent auf mehr als 307 Milliarden Euro. Im Rekordjahr 2008 lag diese Summe bei 324,6 Milliarden Euro.
Die reichsten Deutschen sind der Schätzung zufolge die Aldi-Gründer Karl Albrecht sowie die beiden Söhne seines 2010 gestorbenen Bruders Theo. Ihr Vermögen: mehr als 33 Milliarden Euro. Aldi-Tycoon Karl Albrecht, 91, führt die Rangliste in diesem Jahr mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 17 Milliarden Euro an. Nur knapp hinter ihm liegen die Erben seines im vergangenen Jahr verstorbenen Bruders Theo Albrecht, dessen Söhne Berthold und Theo jr, deren gemeinsames Vermögen auf insgesamt 16 Milliarden Euro geschätzt wird.
Auch der Mann auf Platz drei der Liste häufte sein Vermögen mit dem Verkauf von Billig-Lebensmitteln an. Lidl-Besitzer Dieter Schwarz, 72, verfügt demnach über rund 11,5 Milliarden Euro. Zwar liegt Schwarz mit seinem Vermögen noch weit hinter den Albrechts von der Konkurrenz - doch sein Vermögen wächst in beeindruckenden Tempo: Dem Manager Magazin zufolge verfügt er aber heute über etwa eine Milliarde Euro mehr als im vergangenen Jahr.
Für die jährliche Rangliste recherchierten die Autoren des Manager Magazins nach eigenen Angaben in Archiven und Registern, bei Anwälten, Vermögensverwaltern, Bankmanagern und den Reichen selbst.
Eine Familie verliert 450 Millionen
Die reichste Frau des Landes ist der Liste zufolge die BMW-Erbin Susanne Klatten. Die 49-jährige Unternehmerin ist gleichzeitig auch Aufsteigerin des Jahres: Sie verfügt über 8,9 Milliarden Euro - mehr als eine Milliarde mehr als im Vorjahr. So kletterte sie auf Platz fünf der Liste hinter die Versandhaus-Familie Otto. In den Top 15 der reichsten Deutschen sind noch zwei weitere Mitglieder des Familienclans Quandt vertreten: Susannes Mutter Johanna mit geschätzten 5,2 Milliarden Euro und ihr Bruder Stefan mit etwas weniger als fünf Milliarden Euro.
Nicht alle Milliardäre verdienten aber Geld dazu: Verluste hätten in diesem Jahr vor allem die Familien Wacker, Eigentümer von Wacker Chemie, und die Inhaber der Drogerie-Kette Schlecker hinnehmen müssen, berichtet die Zeitschrift. Das Vermögen der Wackers sei aufgrund schlechter Aktienkurse besonders stark um 450 Millionen auf 3,6 Milliarden Euro gesunken. Damit belegen sie Platz 27 in der Liste.
Die Gründer der Drogerie-Kette Schlecker sind um geschätzte 350 Millionen Euro ärmer und müssen sich in diesem Jahr wohl mit weniger als zwei Milliarden Euro und Platz 56 begnügen.
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(sueddeutsche.de/jab/dpa/aum/lala)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
"Ich kenne diese ganze "österreichische" Schule schon. "
Silvio Gesell hat NICHTS mit Österreich zu tun, da verwechseln Sie irgend etwas. Was zeigt, dass ihr "Kenntnisstand" irgendein Halbwissen ist :-((
"Geld ist kein Garantie."
Doch, man nennt das "gesetzliches(!) Zahlungsmittel" ;-)
" Ich kann niemanden verklagen für mein Geld zu leisten, ausser ich gehe zu einem Schuldener zum Vollstrecken. Die gibt es ja zuhauf. Geld sind Schulden. Einem Geldbesitzer steht immer ein Schuldner gegenüber. "
Das ist hanebüchener Quatsch, der bei Ihnen erhebliche Verständisdefizite bezüglich grundlegender volkswirtschaftlicher Zusammenhänge offenbart. Geld hat einzig eine Aufgabe: den Tausch von Waren zu ermöglichen.
"Jeden Euro den ich besitze kann ich durch das Dickicht im Bankensystem folgen und komme zu einem Schuldner, der mir diesen Euro schuldet. Und wenn jetzt die Bank ehrlich war und nur Geld gegen Sicherheiten verliehen hat, dann finde ich passend zu dem Euro auch die Sicherheit. Eh voila alle sind glücklich. Idealerweise produziert die Sicherheit Erträge, ein Teil davon sind meine Zinsen."
Mmmmhhh, Sie nehmen also Ihren Euro, verfolgen durch das Banksystem den Schuldner und dann gibt der Ihnen einen weiteren Euro, um seine Schulden bei ihnen zu bezahlen? Dabei wollten Sie doch eigentlich etwas kaufen! ;-)
"Und wenn ich MEIN Auto fahre, sind meine Zinsen die Früchte MEINES Autos, also die Fähigkeit damit zu fahren. Mein Gewinn, ich muss nicht laufen !! Zinsen müssen nicht immer Geld sein. Sie sind die Früchte des investierten Kapitals. Wenn ich in meinem eigenen Haus wohne sind meine Zinsen das Wohnrecht in meinem Haus, für die sonst jemand anders bezahlen würde / müsste. "
Hier verwechseln Sie den Nutzen einer Ware mit einer Eigenschaft des Geldes.
"Das Systemn ist schlüssig und es ist genau wie ttoo70 geschrieben hat, eine Maschine Geld und Waren zu vermehren.
Der Fehler ist die fehlende Risiko-Beteiligung des Geld-Besitzers, und damit der imaginäre Zwang zum Bailout, den es aber nicht geben dürfte. "
Das ist kein "System" das Sie da beschreiben, das ist leider Unsinn...
auf ihren Tauglichkeitstest in der Realität . So schnell gibt der Kapitalismus (...auch in unseren Köpfen) nicht auf .
Auch wenn der guteste Trichet recht hat . Der sagte heute :
"Die Schuldenkrise hat mittlerweile eine "systemische Dimension" erreicht."
Sieht so aus , dass der Gottersatz der Gesellschaft , die Unsichtbare Hand des Marktes , anscheinend zum unüberwindbaren Monstrum mutiert ist . Und kein Siegfried weit und breit . Nur Merkels , Sarkozys , Junckers et al ..
Geld ist kein Garantie. Ich kann niemanden verklagen für mein Geld zu leisten, ausser ich gehe zu einem Schuldener zum Vollstrecken. Die gibt es ja zuhauf.
Geld sind Schulden.
Einem Geldbesitzer steht immer ein Schuldner gegenüber.
Jeden Euro den ich besitze kann ich durch das Dickicht im Bankensystem folgen und komme zu einem Schuldner, der mir diesen Euro schuldet. Und wenn jetzt die Bank ehrlich war und nur Geld gegen Sicherheiten verliehen hat, dann finde ich passend zu dem Euro auch die Sicherheit. Eh voila alle sind glücklich. Idealerweise produziert die Sicherheit Erträge, ein Teil davon sind meine Zinsen.
Zu den Zinsen von Produktiv-Vermögen:
Und wenn ich MEIN Auto fahre, sind meine Zinsen die Früchte MEINES Autos, also die Fähigkeit damit zu fahren. Mein Gewinn, ich muss nicht laufen !! Zinsen müssen nicht immer Geld sein. Sie sind die Früchte des investierten Kapitals.
Wenn ich in meinem eigenen Haus wohne sind meine Zinsen das Wohnrecht in meinem Haus, für die sonst jemand anders bezahlen würde / müsste.
Das Systemn ist schlüssig und es ist genau wie ttoo70 geschrieben hat, eine Maschine Geld und Waren zu vermehren.
Der Fehler ist die fehlende Risiko-Beteiligung des Geld-Besitzers, und damit der imaginäre Zwang zum Bailout, den es aber nicht geben dürfte.
Geld, Preise, "Rettungsfonds" - das ganze Kram ist irrelevant.
Niemand hat einen Überblick über die Menge von emitierten Schrott der tagtäglich intern gehandelt wird.
EFSF oder ESM , oder wie immer der Frankenstein heissen soll wird geshortet und gehedged bevor es draussen ist ...
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Brooksley Borne & Janet. M. Tavakoli . My 2c .
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