Schock im Januar: Private Krankenversicherer haben ihre Tarife teils drastisch angehoben. Zeit für die Versicherten, sich zu wehren.
Schlechte Nachrichten für privat Krankenversicherte: Zahlreiche Privatkassen haben mit Jahresbeginn ihre Tarife erhöht. Viele müssen nun deutlich höhere Beiträge zahlen, manch einer mehr als 20 Prozent. Zeit für privat Versicherte, darüber nachzudenken, wie sie trotzdem sparen können.
Mit Jahresbeginn haben viele Privatkassen ihre Tarife erhöht. (© Foto: dpa)
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Muss ein privat Krankenversicherter die Prämienerhöhung akzeptieren?
Nein, jeder Versicherte kann grundsätzlich einen Widerspruch gegen die Prämienerhöhung seiner Gesellschaft einlegen.
Schließlich dürfen die Versicherer die Prämien nur aus bestimmten Gründen erhöhen, beispielsweise wegen medizinischer Fortschritte. Allerdings waren Versicherte nur selten erfolgreich mit einem Widerspruch. Manch ein Versicherer legte zwar erst vor Gericht seine Kalkulation offen. Doch häufig mussten die Kunden dann trotzdem den höheren Beitrag zahlen. Verbraucherschützer sehen hier nur wenig Sparpotential für Kunden.
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Moderne Verwaltung
Der gleiche Artikel wird wohl jedes Jahr rausgekramt. Allerdings sollte der "Autor" dann wenigstens noch eine korrekte Überschrift verwenden.
Private Krankenkassen gibt es nämlich nicht, nur private Krankenversicherungen (Individualversicherung).
"Dann wurden sie irgendwann Mitte 30, Karriere war gemacht, nun wollte man Kinder. Aber mehr als eines konnte man sich halt nicht leisten. Finde ich traurig."
Also jetzt fange ich gleich an zu weinen. Sie haben sich doch ganz offensichtlich mit dem Thema beschäftigt. Da müssen Sie doch wissen, wieviel (oder wie lächerlich wenig) es kostet, Kinder in der PKV zu versichern.
Im Übrigen ist der typische PKV-Kunde doch kein Angehöriger der Unterschicht, der am Existenzminimum lebt. Siehe Ihre Aussage "Karriere war gemacht". Die hohen Zugangshürden haben dafür schon immer gesorgt. Ein Argument wie dieses ist daher reine Polemik derjenigen, die einen Kleinkrieg gegen alles führen, was irgendwie nach privater Vorsorge klingt und für die alleine schon der Begriff "privat" ein rotes Tuch ist..
Angeblich liegen die Verwaltungsausgaben in der Privaten bei 15%. In der GKV kommt man mit 5% aus...
Die soziale Umverteilung in der GKV wurde abgeschwächt. Da zukünftig Kinder über den Bundeshaushalt versichert werden. Da Hausmütterchen heutzutage ungern gesehen werden, kann man unabhängig von der Regierung davon ausgehen, das sich das Eheweib zukünftig selbst versichern muss.
Ich persönlich halte die Umverteilung in der GKV auch für problematisch, da diese einseitig der Mittelschicht aufgebürdet werden. Eine Finanzierung über die Steuern ist hier sinnvoll.
Man bekommt aber Probleme mit mir, wenn jemand sich aufgrund eines Grundrechts (Gesundheit) außer Stande sieht für Nachwuchs zu sorgen.....
das Angebot der privaten ist nicht mies, es ist besser als das der GKV. Allerdings muss man dafür im Alter entsprechend löhnen. Ausserdem hat man ein Problem wenn die Frau keine Beamtin ist, nach den 3 Jahren Babypause nicht mehr zurück in ihren Job kann (z.B. durch Umzug) und man Kinder hat.
Und wo tut der Gesetzgeber sein möglichstes um immer mehr Leute aus der PKV zu halten? Meinen Sie die 3 aufeinanderfolgenden Jahre, in denen man immer über der Beitragsbemessungsgrenze sein muss? Das ist doch kein grosses Hinderniss. Die Politik muss sich halt darum kümmern, dass immer genug mittlere Einkommen in die GKV einzahlen (damit die nicht kollabiert).
Den Vergleich mit dem Laden finde ich allerdings unpassend, denn niemand startet mit 1000EUR/Monat in die PKV. Ich kenne halt nunmal sehr viele Kollegen, die mit Mitte 20 in die PKV gegangen sind und die Karriere den Kinder vorgezogen haben. Dann wurden sie irgendwann Mitte 30, Karriere war gemacht, nun wollte man Kinder. Aber mehr als eines konnte man sich halt nicht leisten. Finde ich traurig.
Ich bin übrigens weder neidisch noch habe ich alles besser gemacht. Mein Kollege (der über 50-jährige mit den 1000+EUR im Monat) würde als Angestellter auch nur ca. 150EUR mehr bezahlen als ich in der GKV (er muss ja auch nur sich versichern). Ich will nur sagen, dass es bei der PKV auch nichts umsonst gibt.
Ob die Privaten nur Lockangebote im Programm haben, muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich persönlich bin seit über 20 Jahren privat versichert und immer gut gefahren. Mit dem damit ersparten Geld, von Anfang an in eine private Rentenversicherung investiert, kann man im Alter leben wie ein König.
Beantworten Sie außerdem mal folgende Frage: Wenn das Angebot der Privaten so mies ist, weshalb tut dann der Gesetzgeber sein Möglichstes, um immer mehr Menschen den Zugang zu verwehren? Vor einem Laden mit überteuerten Angeboten muss man ja auch keine Hundertschaft Polizei aufstellen, die verhindert, dass die Leute in einen Kaufrausch verfallen.
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