Was ist nur mit Wolfgang Schäuble los? Egal ob Schuldenkrise oder Steuerreform: Der CDU-Politiker verwirrt alle - und wirft so die Frage auf, was man mit einem Finanzminister will, der so gar nichts vorhat.
Wolfgang Schäuble bleibt das große Rätsel dieser Regierung. Aus welcher Perspektive man den Finanzminister auch betrachtet, ein schlüssiges Bild ergibt sich nicht. Der Chef des wichtigsten Ressorts in der Bundesregierung hat es bislang nicht vermocht, diesem Konturen zu geben. Selbst die Parteifreunde wissen nicht, woran sie bei ihm sind, ganz zu schweigen die FDP.
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Finanzminister Wolfgang Schäuble verwirrt gerade alle. (© dpa)
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Es drängt sich der Eindruck auf, dass Schäuble zwar für alles steht, aber für nichts so richtig. Zunächst schien es so, als ob er sein Amt auf das eines Haushaltsministers reduzieren wollte. Er gab sich den Anstrich des eisernen Sparkommissars. Spätestens seit Beschluss des Haushalts 2012 muss man sich von diesem Gedanken verabschieden. Wer entschlossen spart, kann nicht nur auf die gute Konjunktur vertrauen, wie Schäuble es tut.
Mit dem Ausbruch der Schuldenkrise entdeckte der Finanzminister die Rolle als europäischer Großstratege. Doch auch hier muteten seine Aktionen eher irrlichternd als zielführend an. Besonders hervorgetreten ist er nicht. Viel mehr als noch bei seinem Vorgänger Peer Steinbrück wird das Krisenmanagement nun im Kanzleramt betrieben.
Einen Sinn für Steuerreformen hat Schäuble gar nicht erst gezeigt. Gescheitert ist deshalb auch sein großer Plan, die Gemeindefinanzen umzukrempeln. Von der Steuerreform ist nur eine ohnehin notwendige Anpassung an das neue Existenzminimum geblieben. Kein Wunder also, dass er nun auch die Vorhaben zur Unternehmensteuer auf Eis legt.
Nichtstun hält er für besser, als im Bundesrat an der SPD zu scheitern. Das mag stimmen. Doch stellt sich die Frage, was man mit einem Finanzminister will, der so gar nichts vorhat.
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(SZ vom 03.12.2011/aum)
München nach dem Champions-League-Finale
Hier die Pressekonferenz, die Sie nicht gesehen haben wollen:
youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs
Und hier geben Sie sich hochnässig und stellen sich dumm:
youtube.com/watch?v=tPbN2Aio4i4&NR=1&feature=endscreen
Und hier der Spott gegenüber einem ihrer Mitarbeiter:
youtube.com/watch?v=Sue0yr_hq_g&feature=related
seit 13 Jahren.
Aber die "unabhängige" SZ singt wie eh und je das gleiche Lied.
Und wenn man an den Sparhans zurückdenkt, dann weiß man um so mehr, wie gut er ist.
warum : erfolgreiche Unternehmen lassen nicht zufällig in hervorragenden Führungsteams arbeiten.
Der Aufsichtsratsvorsitzende ist von einer starken Führungsmanschaft umgeben.
Und wer ist um Merkel herum ? Selbst die Vorstellung ein Phillip Rösler
müsste, warum auch immer als "Kanzler" fungieren ist beängstigend
oder ?
Und so erscheint schlaglichtartig bei genauerem Hinsehen auch der 2. Mann dieser Regierung der Finanzminister heute unglaublich schwach.
Schäuble war es von Helmuth Kohl gewohnt, sozusagen dem "Stürmer" zu folgen. Bei Merkel mit Ihrem " Trial and Error " Führungsstil ist das weit schwieriger für Schäuble.
Aber was soll's Solange die Sozi's mit Ihren "Diäten-Dickschiffen" langweilen und die Kretschmann Gründen die Fundis an der Backe haben, gib's im Moment wenig Neues zu erwarten, quasi "alternativlos...."
Hier muss man aber hinzufügen, dass die Kanzlerin auch keinen Sachverstand besitzt.
Ein amtsmüder Finanzminister, der seine Arbeit in die nächste Legislaturperiode verschiebt und damit einem anderen zu, ist untragbar. Niemnd braucht auch einen Finanzminister, der den Bekämpfer der kalten Progression vorheuchelt, noch dazu mit dem Argument, dass diese zu Steuermehreinnahmen führt, die so "vom Gesetzgeber nicht gewollt" sind und der sich dann vor der Arbeit drückt.
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