Ticker-Nachlese zur Anhörung im Rechtsausschuss So kämpfen beide Seiten um das Leistungsschutzrecht

Müssen Suchmaschinen wie Google künftig zahlen, wenn sie Ausschnitte von Verlagsseiten darstellen? Das umstrittene Leistungsschutzrecht führt zu hitzigen Debatten. Nun hatten die Vertreter beider Seiten das Wort - bei einer Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestags.

Von Johannes Kuhn, Berlin

Viele Verleger wollen es, Gegner fürchten Folgen für die Informationsfreiheit: Das Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse im Internet polarisiert. Wird der Gesetzentwurf Realität, sollen unter anderem Suchmaschinen künftig Verlagsinhalte lizenzieren, wenn sie diese in ihren Suchergebnissen aufführen. Der Entwurf hat die erste Lesung im Bundestag hinter sich, jetzt kommen Vertreter beider Seiten bei einer Anhörung im im Rechtsausschuss zu Wort. In der Debatte versuchen wir als Redaktion, die verschiedenen Standpunkte unabhängig von möglichen Interessenkonflikten neutral und unparteiisch darzustellen, und berichten live aus dem Ausschuss. Zur Einführung in die Diskussion lesen Sie unseren Überblickstext.

Leistungsschutzrecht im Rechtsausschuss

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