Datendiebstahl, Knebel-AGB, nicht vorhandener Jugendschutz: Die Stiftung Warentest hat bei sozialen Netzwerken erschreckende Datenschutzmängel festgestellt. Am besten schneiden zwei deutsche Portale ab.

Kontaktnetzwerke im Internet wie Facebook oder MySpace haben nach Angaben der Stiftung Warentest häufig gravierende Mängel beim Datenschutz und der Sicherheit der Daten von Nutzern.

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Die Stiftung Warentest nahm Portale wie Facebook unter die Lupe. (© Foto: dpa)

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Bei acht von zehn getesteten sozialen Netzwerken seien "deutliche" oder "erhebliche" Schwachstellen festgestellt worden, berichtet die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift Test.

Bei der Untersuchung hätten die großen US-amerikanischen Anbieter wie Facebook oder MySpace am schlechtesten abgeschnitten. Diese schränkten zwar die Rechte ihrer Nutzer erheblich ein, räumten sich selbst aber umfassende Rechte bei der Verwertung der Daten der Anwender ein, vor allem bei der Weitergabe der privaten Angaben, etwa an Unternehmen.

Auch beim Schutz vor Hackerangriffen fanden die Tester nach eigenen Angaben teilweise erschreckende Lücken - bei einigen Portalen hätten sie sogar ganze Konten von Nutzern übernehmen können. Einige Netzwerke verboten den Prüfern allerdings, die IT-Sicherheit unter die Lupe zu nehmen.

Auf den nächsten Seiten lesen Sie die Ergebnisse im Einzelnen.

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  1. Sie lesen jetzt Katastrophaler Datenschutz
  2. Datensicherheit
  3. Umgang mit Nutzerdaten
  4. Jugendschutz und AGB
  5. Gesamtergebnis
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