Ungeladene Gäste Party bei Studenten eskaliert

Schrecken für die Gastgeber: Zu ein paar Bamberger Studenten sind überraschend Hunderte Feierwütige gekommen - bis nichts mehr ging. Als die Wohnheimparty abgebrochen wurde, brachte das sogar den Straßenverkehr zum Erliegen. Auch eine Feier in Hof ging anders aus als erhofft.

Eine Studentenparty ist in der Nacht zum Samstag in Bamberg aus dem Ruder gelaufen. Nach Polizeiangaben kamen wesentlich mehr Gäste zu der Feier in einer Wohnanlage in der Bamberger Innenstadt als von den Gastgebern erwartet: Zwischen 300 und 400 Menschen strömten in das Gebäude, so dass die Räume der Studenten schon nach kurzer Zeit aus allen Nähten platzten. Den Veranstaltern der Party war der Besucheransturm nicht geheuer, und sie stellten den Getränkeausschank ein.

Darauf versammelten sich die Besucherscharen kurz vor Mitternacht auf der Straße vor der Wohnanlage. Viele Feiernde waren betrunken, andere machten ihrem Unmut über die geplatzte Party Luft. Der Autoverkehr auf der Luitpoldstraße kam zum Erliegen, da mehrere hundert Menschen die Fahrbahn blockierten.

Mit zahlreichen Einsatzkräften gelang es der Polizei, die aufgeheizte Stimmung zu entspannen und Ausschreitungen zu verhindern. Polizeistreifen auch aus anderen Orten und Bereitschaftspolizisten waren im Einsatz, um die Ansammlung der Feiernden schließlich friedlich aufzulösen.

Auch in Hof eskalierte in der Nacht zum Samstag eine Party. Hier waren es acht Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, die in einem Mehrfamilienhaus eine Party mit reichlich Alkohol feierten. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurden bei fünf der acht Jugendlichen Alkoholwerte zwischen 0,8 und 1,9 Promille festgestellt. Nachbarn riefen die Polizei, weil die sieben Jungen und ein Mädchen lautstark feierten.

Als die Beamten in die Wohnung kamen, lag einer der Feiernden nicht mehr ansprechbar in der Badewanne und musste von Sanitätern versorgt werden. Außerdem fand die Polizei mehrere leere Schnapsflaschen. Die Beamten beendeten die Party und übergaben die Jugendlichen ihren Eltern.