Die hochbeinige A-Klasse, die durch den Umfaller beim Elchtest einst zu fragwürdigem Weltruhm kam, gehört bald der Vergangenheit an. Mercedes zeigt auf den Motorshows in New York und Shanghai Mitte April fast zeitgleich die neue A-Generation als Studie.
Wer ehrlich ist, muss bestätigen, dass die A-Klasse bisher nie wirklich in das Mercedes-Modellprogramm passte. Auch wenn die zweite A-Klassen-Generation mit den gröbsten Schwächen des Ur-Modells aufräumte, konnte auch sie die Ansprüche vieler Mercedes-Kunden nicht erfüllen. Der hochbeinige Aufbau, das Van-Styling und wenig schmucke Innenräume übertünchten über Jahre erfolgreich die durchaus vorhandene Praktikabilität.
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Mit der dritten Generation unternimmt Mercedes jetzt einen Neuanfang. Endlich darf die A-Klasse offiziell auf Kundenfang bei denen gehen, die sich bisher bei schmucken Kompaktklassemodellen wie Audi A3, BMW 1er, VW Golf oder Alfa Romeo Giulietta heimisch fühlten. Die Aufholjagd ist eröffnet - sie beginnt im kommenden Jahr.
Die neue A-Klasse, die ihre Premiere im Sommer 2012 feiern wird, darf emotionaler, dynamischer und eleganter als je zuvor sein. Einen ersten, überaus seriennahen Ausblick gibt es in diesem April nahezu zeitgleich auf den großen Motorshows in Shanghai und New York zu sehen.
Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass das neue A-Klasse-Modell deutlich besser ankommen wird als bis bisherigen Generationen, die in erster Linie durch Plastik-Charme und verschrobenes Hochdach-Design von sich reden machten.
Die Studie des Mercedes Concept A wirkt sportlich, dynamisch und elegant zugleich. Die sehenswerte Front im Stile des Innovationsträgers F 800 bringt organische Formen in die Karosserie. Auffällig ist die lange Motorhaube, die das verschrobene Frontdesign des Vorgängers mit einem Federstrich vergessen macht. Wüsste man es nicht besser, würde man meinen, man sähe die neue Generation des 1er BMW oder einen Alfa Romeo vor sich.
Die Dachlinie ist flach, die Seitenansicht mit zwei Charakterlinien betont dreidimensional und auch das Heck mit einem breiten LED-Leuchtenband kann sich sehen lassen. Noch mehr prägt sich die Frontansicht mit dem nahezu freistehenden Mercedes-Stern und den LED-Leuchten ins Gedächtnis. Die stark abfallende Dachlinie unterstreicht dabei den Charakter eines sportlichen Shooting-Brake.
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von Mercedes gebaut.
Würde man nicht viel Geld sparen, wenn man die deutschen Autobauer zwangsfusioniert?Wird ja bei Krankenkassen auch immer wieder vorgeschlagen. Die Produkte selbst unterscheiden sich - wie bei den Krankenkassen - auch nur marginal. Richtig zukunftsweisend scheint auch keins zu sein.
Mercedes rettet Deutschland.
"Wer ehrlich ist, muss bestätigen, dass die A-Klasse bisher nie wirklich in das Mercedes-Modellprogramm passte."
Das ist der einzig ernstzunehmende Satz in diesem Jubel-Artikel. Denn die A-Klasse hatte glauben lassen (zumindest am Anfang), Daimler hätte endlich die Kurve gekriegt und würde statt fetten Wirtschaftswunder-Boliden endlich vernünftige Autos bauen.
Tja, schade. Mal ehrlich, lieber Autor: wenn ich mir einen übermotorisierten, nutz- und gebrauchsfreien Kompaktwagen kaufen will, wieso sollte das ein Mecedes sein?
Noch dazu, wenn er aussieht wie eine Seifenschachtel von Colani? Teufel nochmal.
Hier wird eindrucksvoll bewisen, dass sie im Schwäbischen den Schuss immer noch nicht gehört haben.