Die Pläne für eine Autobahnmaut sind ein Dauerbrenner der Politik. Ob sich der Aufwand lohnt, ist fraglich.
Maut geht immer. In keiner Diskussion über Steuererhöhungen fehlt dieser Klassiker des "Polit-Theaters" (ADAC). Das Reizwort genügt, um zuverlässig Tumult im Publikum auszulösen. Die Folgen sind bekannt: Der ADAC schlägt Alarm und übt sich in Politikerschelte. Und die Zuschauer, erregt ob drohender Mehrkosten, klatschen sich vor Vergnügen auf die Schenkel.
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In Deutschland hat man bisher nur mit der Lkw-Maut Erfahrungen gesammelt. Frankreich, Italien und sogar London sind da schon weiter.
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Im April war es wieder so weit: Der Vorschlag des Umweltbundesamtes (UBA) zur Einführung einer flächendeckenden Pkw-Maut in Deutschland sei ungerecht und unsozial, wetterte Europas größter Automobilclub: "Auf die Autofahrer kämen jährliche Zusatzkosten von mehreren hundert Euro zu, sollte dieser abenteuerliche Vorschlag verwirklicht werden", zürnte ADAC-Präsident Peter Meyer.
Schon 2006 hatte der Club Mautforderungen der CSU als "unausgegorenes Provinzgeschwafel" bezeichnet. Die Argumente sind dieselben geblieben: Die maximal fünf Prozent ausländischer Autofahrer würden über eine Vignette höchstens 150 Millionen Euro einbringen, rechnete der ADAC damals vor.
Dem stünden anteilige Kosten von 300 Millionen Euro für Inkasso, Streckenkontrolle und Verwaltung gegenüber. Der Versuch, unsere europäischen Nachbarn auf den Transitautobahnen abzukassieren, sei letztlich ein Verlustgeschäft. Auch 2010 weist der ADAC auf die hohen Erhebungs- und Kontrollkosten eines bundesweiten Pkw-Mautsystems hin, die mindestens 20 Prozent der Einnahmen auffressen würden.
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Ich finde, eine PKW-Maut darf es nicht geben. Es wäre nichts weiter als ein billiges Zusatzgeschäft für die Elektroindustrie, welche die Erfassungsgeräte an den Strassen und in den PKWs entwickeln und herstellen dürfte, alles natürlich auf Kosten der Autofahrer - oder gar der Steuerzahler? Einfacher und gerechter wäre es, die KfZ-Steuer abzuschaffen und dafür die Mineralölsteuer überproportional zu erhöhen. Die Mehreinnahmen könnte man in die Bundesbahn investieren, um dort das Angebot besser, konfortabler und vielleicht sogar billiger zu machen. Außerdem hätte es den Vorteil, dass die Nachfrage nach sparsamen Autos stiege- dies wäre ein Konjunkturprogramm für die deutsche Autoindustrie - und dass mit den spritfressenden Autos weniger gefahren würde.
Autobahnen sind kostenpflichtig und deutlich weniger Autos sind darauf unterwegs. Und dann kann man wieder richtig Gas geben; ohne Staus oder kriechende Linkespur-Blockierer. Herrlich! Leider nur ein Traum, da sich zwar alle aufregen werden, doch aber jeder zahlen und fahren wird. Haha, ein Hoch auf die Steuern!
Mein Vorschlag ist ein Ansatz zur Marktbelebung des Gebrauchtwagenmarktes. Dabei profitiert der Staat durch die Schaffung von Arbeitsplätzen im Handwerk und im Handel, die Autowerkstätten verbessern ihre Auslastung und die Autofahrer fahren sichere, gepflegte und wertbeständige Autos. Mit der FDP-Politik bei Hotelübernachtungen hat dies überhaupt nichts zu tun. Es ist eine Maßnahme, die einem automobilen Bestand von ca. 44.000.000 Fahrzeugen, wovon ca. ein Drittel älter als zehn Jahre sind, dient.
Ein Bäppele an die Windschutzscheibe. Preisgünstig und spielt Geld in die Staatskasse. Wer natürlich wieder milliardenteure Satelitten ins All schiesst erhöht den Weltraumschrott und verpulvert das Geld gleich wieder.
"Kfz-Steuer für Fahrzeuge ab einem Alter von 10 Jahren streichen!
Dann wären die Autofahrer bereit, mehr Geld für Wartung, Service, Lackierarbeiten usw. zu investieren."
Ja, klar. Die Mehrwertsteuersenkung bei Hotelübernachtungen ist ja auch den Gästen zugute gekommen - lol.
Wahrscheinlicher ist doch wohl eher, dass das gesparte Geld für sonstwas verwendet werden würde.
Paging