bedeckt München 14°

Videogames:Käufliches Glück

Bei "Clash Royal" braucht man gute Waffen und starke Krieger, um zu gewinnen.

(Foto: Supercell)

In vielen Videospielen gibt es sogenannte "Lootboxen" - Überraschungskisten, die der Spieler für echtes Geld kaufen muss. Aber wie problematisch sind diese Boxen - können Kinder dadurch süchtig werden?

Von Boris Hänßler

In dem Spiel "Clash Royal" stehen sich zwei feindliche Truppen gegenüber. Es gilt, die gegenüberliegende Seite zu erobern. Dabei explodiert viel. Es fliegen Pfeile, Riesen setzen sich in Bewegung und zerschlagen Burgen. Um die Schlacht zu gewinnen, braucht man effektvolle Waffen und starke Krieger. Mit etwas Glück bekommt man die in einer Lootbox - einer Art Überraschungskiste. Und die verdient man sich entweder mühsam im Spiel, oder man gibt echtes Geld aus. Im August dieses Jahres verklagte ein Mann aus Kalifornien den Hersteller des Spiels, Supercell, weil ihn die Glücksspiel-Mechanismen manipuliert hätten - er habe nicht widerstehen können und zu viele Dollars ausgegeben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
steckdose,elektroauto,ladestation
Zu wenige Ladepunkte
Strom an der Tanke
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Coronavirus und Sportmachen
"Profis verfügen über antrainierte Reserven"
Söder, Reiter und Huml bei Gesundheitsreferat, BEARBEITET FÜR DIE SZ
K-Frage
Kann Markus Söder auch Deutschland?
Junge 11 Monate wird beim Essen gefüttert feeding a baby BLWX100034 Copyright xblickwinkel McPh
Ernährung
Die ersten 1000 Tage entscheiden
Zur SZ-Startseite