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Technik:Berühmte Fehlalarme im Kalten Krieg

Weil die Technik versagte, kam es im Kalten Krieg sehr häufig zu gefährlichen Fehlalarmen. Die Auslöser waren oft banal.

5 Bilder

CME Blow Out

Quelle: SZ

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Am 23. Mai 1967 schleuderte die Sonne einen Schwall heißes Plasma ins All, begleitet war die Sonneneruption vom heftigsten Mikrowellen-Strahlungsblitz des 20. Jahrhunderts. Auf der Erde versagten Radargeräte, mit denen man in Alaska, Grönland und Großbritannien nach Sowjet-Raketen Ausschau hielt.

Sonnenuntergang in Venedig

Quelle: dpa

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Im Jahr 1983 sah man sich in der Sowjetunion zweimal von Interkontinentalraketen angegriffen - bis sich herausstellte, dass nur hohe Wolken Sonnenlicht reflektiert und das System genarrt hatten.

A grizzly bear growls at the St-Felicien Wildlife Zoo in St-Felicien

Quelle: Reuters

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Ein Bär, aber kein russischer: Im Oktober 1962, mitten in der Kuba-Krise, löste ein Bär einen Alarm aus, als er in einen Luftwaffen-Stützpunkt in Minnesota einbrechen wollte.

Zentrum für Strategische Stabilität Y2K", 1999

Quelle: DPA

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1979 löste eine Computerpanne im Kontrollraum von Norad - der nordamerikanischen Luftabwehr - fast einen Großkonflikt aus (Bild von 1999). Das System meldete, sowjetische Raketen seien Richtung Amerika unterwegs. Wie sich noch rechtzeitig herausstellte, hatte ein Techniker versehentlich ein Programm abgespielt, das einen Angriff simulierte.

To match feature CLIMATE/ARCTIC

Quelle: Reuters

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1962 hielt das amerikanische Militär Satelliten mehrere Male für feindliche Raketen: Die Früherkennungssysteme waren zu dieser Zeit noch nicht ausgereift, zugleich war die Satellitentechnologie in den frühen 1960er Jahren noch sehr neu.

© SZ.de/chrb

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