bedeckt München 14°

Psychologie:Hilfsbereitschaft ist ansteckend

Internationaler Tag der Freundschaft

Keine andere Spezies der Erde ist so hilfsbereit wie der Mensch. Nur so, sind sich Forscher sicher, konnte der Mensch sich erst zu seiner heutigen Form entwickeln.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ist Altruismus angeboren oder erlernt? Und kann der Mensch sich ändern? Neueste Studien zeigen, dass das Umfeld dabei eine wichtigere Rolle spielt als bisher angenommen.

Von Katrin Blawat

Geht es um die Menschheit als Ganzes, fällt das Urteil der Wissenschaft eindeutig wohlwollend aus: Keine andere Spezies ist so hilfsbereit wie Homo sapiens. Niemand sonst nimmt derart willig Kosten und Nachteile in Kauf, um anderen Gutes zu tun. Weniger einheitlich sind die Stimmen jedoch, wenn man von der Spezies Mensch zum Individuum heranzoomt. Gibt es den grundsätzlich hilfsbereiten Typ, der immer bereitsteht für die Bedürfnisse anderer - auch wenn er mit dieser Haltung alleine ist unter lauter Selbstsüchtigen? Und ist umgekehrt für immer jede Hoffnung vergebens bei einem, der noch nie jemanden auch nur auf einen Kaffee eingeladen hat? Oder besteht selbst in so einem Fall noch die Chance auf einen irgendwann aufglimmenden Funken Altruismus - wenn der betreffende Mensch nur ins richtige Umfeld gerät, in dem gegenseitige Hilfe selbstverständlich ist?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mats Schönauer
Regenbogenpresse
"Inzwischen bin ich vollkommen schamlos"
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
actout
Initiative #actout
"Wir sind schon da"
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Plate with ready-to-eat Black Forest cake PPXF00315
Abnehmen
Warum Intervallfasten nicht funktioniert
Zur SZ-Startseite