Nahtoderfahrung:Am Ende das Licht

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In Berichten zum Nahtod ist oft die Rede von Geräuschen oder einem Tunnel mit hellem Ausgang.

(Foto: imago/Panthermedia)

Übersinnliche Erfahrungen im Krankenbett häufen sich: Viele Menschen wollen an der Schwelle zum Tod bereits das Jenseits und Gott gesehen haben. Neurowissenschaftler bevorzugen dafür eine eher simple Erklärung.

Von Jan Schwenkenbecher

Durch einen Tunnel fährt er auf ein starkes Licht zu. Dort sind auch andere Leute, die er aber nicht erkennen kann. Dann landet er in einer kristallenen Stadt, durch sie hindurch schlängelt sich ein Fluss mit wunderbar klarem Wasser. Wunderschöne Menschen laufen umher und singen wunderschöne Lieder, ihm kommen die Tränen. Aber dann entscheidet Gott, dass seine Zeit noch nicht reif ist - und der Mann kehrt auf die andere Seite des Lebens zurück. Dort spürt er, wie jemand stark auf seinen Brustkorb drückt. Er sieht einen Mann in blauer Arztkleidung, einen dicken Mann, unter dessen Mütze er eine Glatze erkennt. Und von irgendwoher hört er eine Stimme: "Schockt den Patienten!"

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