Kunstherz:Es schlägt

Kunstherz: Der Bedarf an Spenderherzen übersteigt das Angebot beinahe um das Dreifache. Doch Forscher entwickeln immer bessere Kunstherzen.

Der Bedarf an Spenderherzen übersteigt das Angebot beinahe um das Dreifache. Doch Forscher entwickeln immer bessere Kunstherzen.

(Foto: public domain; Collage Jessy Asmus)

Wenn das Herz nicht mehr mitmacht, kann ein künstliches Organ die Rettung sein. Auch wenn die externe Blutpumpe eine seltsame Erfahrung für die Betroffenen bleibt.

Von Jochen Steiner

Beinahe hätte Thorsten Schobel* den Februar 2015 nicht überlebt. Der damals 52-Jährige erlitt einen Herzinfarkt. Im Krankenhaus setzten ihm die Ärzte einen Stent ein - nur um kurz darauf festzustellen: Das Herz des Patienten hatte ein Loch, es zu flicken, schlug fehl. Thorsten Schobel brauchte dringend ein Spenderorgan, doch auf die Schnelle war kein passendes Herz verfügbar. Schließlich wurde er ins Evangelische Klinikum Niederrhein in Duisburg eingeliefert und operiert. Als er auf der Intensivstation aus der Narkose erwachte und die Augen öffnete, wartete seine Frau neben seinem Bett. "Du hast kein eigenes Herz mehr", sagte sie. Thorsten Schobel reagierte geschockt: "Prima, habe ich damals gedacht, das ist jetzt dein Herz? Eine externe Pumpe? Ich konnte mir das erst gar nicht vorstellen."

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