Wie Richard Seager vom Lamont Doherty Earth Observatory der Columbia University erklärte, werde der Begriff "globale Erwärmung" der Entwicklung des Klimas in den nächsten Jahrzehnten nicht gerecht. Große Teile der Erde müssten aufgrund geringerer Niederschläge und stärkerer Verdunstung mit trockeneren Böden und weniger Wasser rechnen. "Einige der schlimmsten Störungen, die wir zu erwarten haben, betreffen das Wasser, nicht nur die Temperatur", so Seager. Die Studie wurde in dem Band Wiley Interdisciplinary Reviews: Climate Change veröffentlicht.

(Grafik: Die Daten für die Jahre 2090-2099.)

Bild: Reuters/NCAR 25. Oktober 2010, 11:312010-10-25 11:31:50 © sueddeutsche.de/AFP/mcs/gba