Klimakrise:"Wir müssen uns auf eine 2,5 oder sogar drei Grad wärmere Erde einstellen"

Klimakrise: Ein ausgetrockneter Bereich des Titicacasees in Bolivien.

Ein ausgetrockneter Bereich des Titicacasees in Bolivien.

(Foto: CLAUDIA MORALES/REUTERS)

Die Temperaturen auf dem Planeten steigen, und doch treten die Menschen nicht auf die Bremse. Warum ist das so, und wie sollte man damit umgehen? Ein Gespräch mit dem Soziologen Jens Beckert.

Interview von Vera Schroeder

Lange wurde der Klimawandel als rein naturwissenschaftliches Thema behandelt. Doch je mehr sichtbar wird, wie schwer sich Gesellschaften damit tun, auf diese Veränderungen zu reagieren, umso mehr rückt das Thema in den Blick von Politik- und Sozialwissenschaftlern. Der Soziologe Jens Beckert ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Sein Buch "Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht" (Suhrkamp) ist für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert worden.

Zur SZ-Startseite
Amoc Teaserbild

SZ PlusKlimawandel
:Die Strömung, die alles verändern kann

Das Klima Europas wird durch eine gewaltige Wärmepumpe im Meer bestimmt. Wenn sie abbricht, könnte der Kontinent deutlich kälter werden. Und dann?

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: