Anders arbeiten:Schuften für den freien Freitag

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Anders arbeiten: Illustration: Jessy Asmus

Illustration: Jessy Asmus

(Foto: Illustration: Jessy Asmus)

Die Vier-Tage-Woche verheißt mehr Zeit für Hobbys, Freunde und Familie. Doch bleibt die Wochenarbeitszeit gleich, läuft es auf vier sehr lange Arbeitstage hinaus. Ist das wirklich erholsam?

Von Felicitas Wilke

Anders arbeiten

Die SZ-Serie "Anders arbeiten" erklärt, was Sie zum Thema Arbeitswelt der Zukunft wissen müssen, und zeigt auf, welche Unternehmen mit ihren Ideen Erfolg haben - oder auch nicht. Alle Folgen finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Was sie an ihrem freien Freitag gemacht hat? "Dieses Mal habe ich einfach einen Faulenzertag im Garten eingelegt", sagt Heike Ruckriegel-Zeitler und lacht. Es ist Montag, kurz vor zehn am Vormittag, die Näherin schneidet Stoff an einem großen Tisch zurecht. Wie immer zu Wochenbeginn hat sie drei freie Tage hinter sich. Und das, obwohl sie in Vollzeit arbeitet. Wer möchte, kann bei ihrem Arbeitgeber, der Bella Gardinenkonfektion im oberfränkischen Goldkronach, nur noch an vier Tagen pro Woche in die Firma kommen. Von Montag bis Donnerstag wird rangeklotzt, um schon Freitagmorgen im Wochenende aufzuwachen. Seit seit drei Jahren gibt es dieses Modell.

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