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Sony Alpha 7R III:Sony lässt jede Handy-Kamera alt aussehen

Allein das Gehäuse der Sony Alpha 7R III wiegt 657 Gramm, dazu kommt das Gewicht des Objektivs.

(Foto: Sony/PR)
  • Sonys Vollformat-Kamera Alpha 7R III schießt Fotos mit beeindruckender Bildqualität.
  • Moderne Smartphones haben in den vergangenen Jahren kräftig aufgeholt, können aber noch nicht mit Profi-Kameras mithalten.
  • Dafür sind Handy deutlich flexibler und leichter - und kosten nur einen Bruchteil.

Die besten Smartphones können heutzutage sogar schon Porträtfotos mit hübsch verschwimmendem Hintergrund knipsen. Dass das zum großen Teil per Bildbearbeitung passiert und nicht etwa optisch - wen schert's? Wer deutlich bessere Fotos machen will, muss da schon mindestens zu einer Kamera mit APS-C-Sensor greifen, die alleine etwa so viel kostet wie ein gutes Smartphone. Und wer gar keine Kompromisse eingeht, für den kommt nur eine mit sogenanntem Vollformat-Sensor in Frage. Dabei ist die lichtempfindliche Fläche dann so groß wie auf einem analogen Kleinbildfilm, also 24 mal 36 Millimeter.

Das ist eine ganze Menge, kein Wunder also, dass Sonys neue Alpha 7R III satte 42 Millionen Bildpunkte darauf unterbringt. Doch anders als bei Handys und Kompaktkameras, wo viele Megapixel die Bilder nicht immer besser machen, dienen sie bei der Sony tatsächlich der feinen Auflösung auch kleinster Details.

Qualität hat ihren Preis

Die Kamera glänzt aber nicht bloß durch Qualität von Standbildern. Sie zeichnet Videos in superscharfem 4K auf, bringt einen hellen und übersichtlichen elektronischen Sucher mit. Und sie bietet natürlich all die vielfältigen Einstellmöglichkeiten, die Nutzer erwarten, die wissen, was sie mit einer solchen Kamera anfangen wollen. Anfänger hingegen werden eher verwirrt von den oft schier endlosen Menüs mit ihren zahlreichen Punkten.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat Sony einige Kritikpunkte beseitigt, zum Beispiel gibt es nun zwei Slots für Speicherkarten, und der Akku hält länger durch. Auch Serienbilder schießt die Neue schneller.

Wer nun lange Zähne bekommt, sei gewarnt: Allein das Gehäuse der Alpha 7R III kostet etwa 3300 Euro, dazu kommt mindestens ein Zoom-Objektiv, das weitere etwa 1500 Euro verschlingt. Und eigentlich sollte man ein so gutes Gerät ja eher mit den qualitativ überlegenen Festbrennweiten nutzen. Die Kamera ist vergleichsweise kompakt, trotzdem schleppt es sich mit den großen Objektiven natürlich weniger leicht als mit einer Kompaktknipse oder gar dem Smartphone. Qualität hat eben ihren Preis - in jeder Hinsicht.

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