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Krisenbewältigung:Auf halbem Weg zwischen Ost und West

Tourismus nach dem Corona-Sommer

Ein Schild mit Verhaltensmaßnahmen angesichts der Pandemie am Zugang zum Ostseestrand in Niendorf/Schleswig-Holstein.

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Die Corona-Krise hat das wiedervereinigte Land eine Lektion in Heimatkunde gelehrt. Ausgerechnet jetzt sind sich die Deutschen so nah gekommen wie nie zuvor. Mit überraschenden Erkenntnissen.

Von Cerstin Gammelin

Wer erinnert sich noch an das Schulfach, in dem man in der Grundschule vor 30 Jahren und früher gelernt hat, welche Berge, Flüsse, Täler, Sehenswürdigkeiten, Tiere und Pflanzen es gibt, wie die Menschen leben? In der ehemaligen DDR hieß das Heimatkunde. Man hat sich in diesem Sommer an die Unterrichtsstunden erinnert, auch an die Wandertage, weil ungewöhnliche viele Bundesbürger durch das Land gefahren sind, um mal woanders Urlaub zu machen: an der Ostsee, im Spreewald, in der Eifel, im Allgäu. Wenn man dem neuartigen Coronavirus einen positiven Effekt zuschreiben müsste, dann den, dass es die Deutschen im Jubiläumsjahr einander nähergebracht hat, als es jede organisierte Vereinigungsparty am 3. Oktober vermocht hätte.

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