Krisenbewältigung:Auf halbem Weg zwischen Ost und West

Lesezeit: 6 min

Tourismus nach dem Corona-Sommer

Ein Schild mit Verhaltensmaßnahmen angesichts der Pandemie am Zugang zum Ostseestrand in Niendorf/Schleswig-Holstein.

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Die Corona-Krise hat das wiedervereinigte Land eine Lektion in Heimatkunde gelehrt. Ausgerechnet jetzt sind sich die Deutschen so nah gekommen wie nie zuvor. Mit überraschenden Erkenntnissen.

Von Cerstin Gammelin

Wer erinnert sich noch an das Schulfach, in dem man in der Grundschule vor 30 Jahren und früher gelernt hat, welche Berge, Flüsse, Täler, Sehenswürdigkeiten, Tiere und Pflanzen es gibt, wie die Menschen leben? In der ehemaligen DDR hieß das Heimatkunde. Man hat sich in diesem Sommer an die Unterrichtsstunden erinnert, auch an die Wandertage, weil ungewöhnliche viele Bundesbürger durch das Land gefahren sind, um mal woanders Urlaub zu machen: an der Ostsee, im Spreewald, in der Eifel, im Allgäu. Wenn man dem neuartigen Coronavirus einen positiven Effekt zuschreiben müsste, dann den, dass es die Deutschen im Jubiläumsjahr einander nähergebracht hat, als es jede organisierte Vereinigungsparty am 3. Oktober vermocht hätte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Illu Wissen
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Post Workout stretches at home model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright
Gesundheit
Mythos Kalorienverbrauch
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Zur SZ-Startseite