Nahaufnahme:Bald Großvermieterin

Nahaufnahme: „Mit Augenzwinkern gebe ich zu, dass ich in meine Kinder investiere – je größer sie werden, desto höher werden die Investments.“ Helene von Roeder.

„Mit Augenzwinkern gebe ich zu, dass ich in meine Kinder investiere – je größer sie werden, desto höher werden die Investments.“ Helene von Roeder.

(Foto: S. Rumpf)

Helene von Roeder, Deutschland-Chefin der Credit Suisse, wechselt zum Wohnungskonzern Vonovia. Der Schritt ist ungewöhnlich.

Von Meike Schreiber

In Frankfurt sieht man Helene von Roeder, die Deutschland-Chefin der Schweizer Großbank Credit Suisse, schon einmal abends vom Büro quer über den Opernplatz nach Hause radeln. Ob sie ihren neuen Arbeitsplatz wohl auch mit dem Rad erreichen kann? Unklar. Im Sommer wechselt sie in den Vorstand des Bochumer Wohnungsbaukonzerns Vonovia und übernimmt die Verantwortung für das Controlling. Sie muss also dafür sorgen, dass der größte deutsche Wohnungskonzern effizient arbeitet. Es ist ein eher ungewöhnlicher Wechsel, von der Investmentbank ins Unternehmen, und womöglich ist es ein Beleg dafür, dass Banken nicht mehr so attraktiv sind, zehn Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise. Als Dax-Konzern spielt Vonovia zwar in der ersten Liga deutscher Unternehmen, gilt aber als wenig glamourös. Nach mehreren großen Übernahmen geht es bei dem Konzern nun vor allem um die Pflege des Wohnungsbestandes. Der oberste Chefposten wird vorerst auch nicht frei, Hoffnungen auf einen direkten Aufstieg kann sie sich also auch nicht machen. In Bochum ist man auf jeden Fall froh, dass man Roeder als neue Vorstandsfrau gewinnen konnte. "Ich habe sie als sehr strategisch denkende Gesprächspartnerin kennengelernt", so Aufsichtsratschef Edgar Ernst.

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