Montagsinterview "Wir mussten es auf die harte Tour lernen"

"Alle Euro-Staaten haben zurzeit ein Defizit unter drei Prozent. Darauf können wir doch stolz sein": Mário Centeno, Präsident der Euro-Gruppe.

(Foto: REUTERS)

Mário Centeno, der Präsident der Euro-Gruppe, über Lehren aus der Krise und die Frage, warum es eine Einlagensicherung für die Währungsunion braucht.

Von Alexander Mühlauer

Wenn die Staats- und Regierungschefs diese Woche zum EU-Gipfel kommen, wollen sie von ihm wissen, wie der Euro krisenfester werden soll: Als Präsident der Euro-Gruppe wird der portugiesische Finanzminister Mário Centeno über die neuen Reformpläne berichten. Ein Gespräch über deutsche Bedenken, italienische Befindlichkeiten und so manch lange Nacht in Brüssel.

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SZ: Herr Minister, 16 Stunden haben Sie mit den EU-Kollegen verhandelt, um sich auf ein Reformpaket für den Euro zu verständigen. Warum dauerte das so lange?

Mário Centeno: Ja, es ...

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