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Mikrofinanzfonds:Sozial und sicher - aber nicht immer

Illustration: Jessy Asmus

Mikrofinanzfonds versprechen die beste aller Welten: Sie geben armen Menschen Kredit und bieten eine relativ sichere Rendite. Doch nicht immer läuft es wie gewünscht.

Von Markus Zydra

Viele Privatanleger erwarten von einem Fonds heute mehr als Rendite. Ihr Erspartes soll auch Gutes bewirken, einen gesellschaftlichen Impact haben, wie es auf Neudeutsch heißt. Die EU-Kommission wird im nächsten Jahr einen verbindlichen Katalog vorstellen, an dem sich ablesen lässt, ob ein Investment zumindest umweltpolitisch sinnvoll ist. Diese EU-Taxonomie ist der Beginn für einen Neustart der Investmentwelt, in der soziale Aspekte und der Umgang der Unternehmer mit Arbeitnehmerrechten eine größere Rolle spielen sollen. Viele Mikrofinanzfonds geben diese sogenannten ESG-Versprechen schon heute. Sie kanalisieren Anlegergeld als Kredit an Menschen in Entwicklungsländern, die ansonsten nicht als kreditwürdig gelten, etwa an Händler, die Obst verkaufen. Die Idee ist: Arme Menschen bauen sich als Unternehmer eine bessere Zukunft auf - die Kredite aus der Mikrofinanzwelt sollen der Steigbügel sein. Nur, wie gut funktioniert das? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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