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Konjunktur-Plus von 0,4 Prozent:Export treibt deutsches Wachstum

Das Ausland kauft in Deutschland ein, das beschert der Wirtschaft ein Plus von 0,4 Prozent. Im Inland herrscht dagegen Stagnation.

Die deutsche Wirtschaft hat Ende 2013 überraschend an Schwung gewonnen. Die Wirtschaftsleistung legte zwischen Oktober und Dezember um 0,4 Prozent zu, teilt das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mit. Im vierten Quartal 2012 war sie noch um 0,5 Prozent geschrumpft, im ersten Quartal 2013 dann wegen des strengen Winters stagniert.

Das Wachstum zum Jahresende wurde vor allem vom Außenhandel getragen. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen seien "sehr viel stärker" als die Importe, erklärten die Statistiker. Im Inland sieht es schlechter aus: Die staatlichen Konsumausgaben stagnierten, die privaten schrumpften sogar leicht. Dagegen wurde sowohl in Ausrüstungen wie Maschinen und Anlagen als auch in Bauten deutlich mehr investiert.

Für 2013 insgeamt reichte es trotz des guten Jahresausklangs lediglich zu einem Wachstum von 0,4 Prozent. Damit bestätigten die Statistiker ihre Schätzung von Januar. 2012 waren es 0,7 Prozent. Für das ganze Jahr 2014 ist die Bundesregierung optimistisch. Sie rechnet mit einem Plus von 1,8 Prozent, für 2015 sogar mit 2,0 Prozent.