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Innogy:Führungschaos und Kostendruck

Innogy Pressefrühstück

Hans Bünting, 53, arbeitet seit 2008 für das Ökostrom-Geschäft von RWE. Der Konzern hat seine Erneuerbaren Energien und Netze 2017 unter dem Namen Innogy an die Börse gebracht und konzentriert sich selbst auf Kohle und Gas.

(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Die RWE-Tochter will endlich mehr Geld mit Ökostrom verdienen.

Der Energieversorger Innogy will nach der Trennung von Vorstandschef Peter Terium seine Kosten in der Zentrale senken. "Wir haben einen Auftrag vom Aufsichtsrat erhalten, den wir als Vorstand angenommen haben", sagte Hans Bünting, Vorstand für erneuerbare Energien, am Montag in Essen. Das Tochterunternehmen des Konzerns RWE hatte sich kurz vor Weihnachten über Nacht von Terium getrennt, da der Innogy-Aktienkurs nach einer Gewinnwarnung um gut 15 Prozent eingebrochen war. Wer Terium auf dem Chefposten nachfolgen soll, lässt Innogy einstweilen offen. Dies sei "alleine Angelegenheit des Aufsichtsrates", heißt es.

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