Krank zur Arbeit:Warum die Freiheit im Home-Office trügerisch ist

Grippe

Erkältet zur Arbeit? Im Büro hätte die Chefin ihre Mitarbeiterin vielleicht heim geschickt. Im Home-Office müssen Mitarbeiter das mit sich selbst ausmachen.

(Foto: dpa)

Schreibt man trotz Erkältung noch ein paar Mails? Oder legt man sich ins Bett? Beschäftigte im Home-Office müssen solche Fragen mit sich selbst ausmachen - dabei sollten sie die Arbeitgeber dabei nicht alleine lassen.

Kommentar von Felicitas Wilke

Die gute Nachricht zuerst: Seit Beginn der Corona-Krise schleppen sich weniger Menschen schniefend zur Arbeit. Die Pandemie hat die Menschen offenbar dafür sensibilisiert, die Gesundheit anderer zu schützen. Und ihre eigene? Na ja. Es gibt schon länger Hinweise darauf, dass Berufstätige, die regelmäßig von zu Hause aus arbeiten, eher dazu neigen, krank zu arbeiten. Sollte dieses Phänomen auch nach der Krise zu beobachten sein, zeigt das einmal mehr: Am heimischen Schreibtisch besteht die Gefahr, dass Beschäftigte vom Radar verschwinden. Um sie zu schützen, braucht es auch im Home-Office möglichst klare Regeln.

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