Vorzeitig in den Ruhestand:Genug gearbeitet

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71 Prozent der Deutschen zwischen 53 und 59 Jahren wollen vorzeitig zu arbeiten aufhören, bis zum gesetzlichen Rentenalter wollen nur die wenigsten im Job bleiben.

(Foto: Maskot/imago images)

Wer sich vorzeitig in den Ruhestand verabschieden will, muss seinen Ausstieg gut planen. Fünf Strategien, wie die frühe Rente gelingen kann.

Von Berrit Gräber

Die Welt bereisen, Gemüse anbauen, mehr Zeit für Sport oder ein Ehrenamt: Nach einem Jahr Corona-Pandemie mit Home-Office, Homeschooling und Hamsterrad träumen viele Erwerbstätige davon, früher aus dem Job auszusteigen. Einer Studie der Bergischen Universität Wuppertal zufolge wollen 71 Prozent der Deutschen zwischen 53 und 59 Jahren vorzeitig in Rente gehen. Durchhalten bis zum gesetzlichen Rentenalter mit 65 oder gar 67 Jahren möchten nur die wenigsten. Doch ein vorzeitiger Rückzug aus dem Arbeitsleben kostet - und will früh geplant sein. "Wer genug hat von Karriere und Beruf sollte sich zunächst fragen: Wie viele Jahre vorgezogenen Ruhestand kann ich mir finanziell überhaupt leisten?", rät Wolfgang Thaysen, selbständiger Rentenberater aus Bonn.

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