Deutsche Bank:So verschaukelt das Geldhaus seine Aktionäre

Lesezeit: 3 min

Deutsche Bank vor Hauptversammlung

Unter der Ägide von Paul Achleitner erlebte die Deutsche Bank einen beispiellosen Niedergang: Sie häufte Verluste von zwölf Milliarden Euro an, der Aktienkurs sank um mehr als 70 Prozent.

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Auf der Hauptversammlung wird sich Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing für erste Erfolge feiern. Seine Rede zeugt jedoch davon, dass er die Aktionäre offenbar nicht ernst nimmt.

Kommentar von Meike Schreiber

Mit dem Vertrauen in den Kapitalmarkt und dem Ansehen von Wirtschaftsführern ist es so eine Sache in Deutschland. Aktien sind hierzulande traditionell unbeliebt, Manager nicht gerade Sympathieträger. Umso wichtiger ist es, das zarte Pflänzchen Börsenkultur, das gerade wächst, nicht zu zerstören. Das gilt ganz besonders mit Blick auf die einzige Möglichkeit, bei der Aktionäre und Vorstände aufeinandertreffen: die Hauptversammlung. Seit Beginn der Pandemie findet sie nur noch virtuell statt, was sich ab 2022 hoffentlich wieder ändern wird. Wichtiger aber ist, dass Vorstände und Aufsichtsräte, ob virtuell oder in der realen Welt, ehrlich mit sich und ihren Aktionären sind. Und damit sind wir bei der Deutschen Bank.

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