Autovermietung:Leere Versprechen

Lesezeit: 7 min

Autovermietung: Niederlassung von Dexcar im schweizerischen Appenzell

Niederlassung von Dexcar im schweizerischen Appenzell

Dexcar aus Essen lockte Zehntausende Kunden mit Mietwägen fast zum Nulltarif. In Deutschland, Österreich und Italien laufen Ermittlungen. Es könnte sich um den größten Mietwagen-Betrug in Europa handeln.

Von Uwe Ritzer, Ulrike Sauer und Georg Wellmann

Natürlich hat er sich gefragt, wie das funktionieren soll: Zwei Jahre lang ein nagelneues Auto fahren, fast umsonst. Wie sich das rechnet und wer bezahlt, denn irgendjemand zahlt am Ende schließlich immer. Also ist Christoph Schwarze, 71, eines Abends fast 200 Kilometer weit gefahren, um sich einen Vortrag über die Firma Dexcar Autovermietung GmbH aus Essen und deren scheinbar bahnbrechendes Geschäftsmodell anzuhören. Am nächsten Tag überwies er Dexcar 547 Euro für einen Kleinwagen. Später ist Schwarze auch noch eigens nach Prag gereist, und was er dort erlebte, zerstreute alle Reste von Bedenken.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Unhappy woman looking through the window; schlussmachen
Liebe und Partnerschaft
Warum auch Schlussmachen sehr weh tut
Andrea Sawatzki
"Man strandet auf dem Höhepunkt der Karriere"
Tahdig
Essen und Trinken
Reis' um die Welt
Magersucht
Essstörungen
Ausgehungert
Krieg in der Ukraine
"Es gibt null Argumente, warum man der Ukraine keine Waffen liefern sollte"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB