Fürstenried

Hommage an Kurt Tucholsky

Die wilden Zwanziger: Berlin und Tucholsky
TV-Kritik
Arte-Doku mit Tucholsky

Zeitreise im Fahrstuhl

Mit Kurt Tucholsky in Berlin startet Arte einen Dreiteiler über die "wilden Zwanziger". Der Film zeigt aber nicht die politische Klarsicht des Autors. Wäre das so schwierig gewesen?

Von Gustav Seibt

Debatte

Inneres Elend, linksradikal

Am Berliner Brecht-Haus diskutierten Schriftsteller und Wissenschaftler über Literatur in Zeiten des Neoliberalismus. Selbstverständlich schien es, dass Literatur etwas "leisten" müsse.

Von Tobias Lehmkuhl

Dachau

Laut Nein sagen

Diskussion zum Widerstand gegen Rechts in der Versöhnungskirche

Frühling in der Stadt

Blendende Aussichten

Kaum steigen die Temperaturen und verziehen sich die grauen Wolken, greift der Münchner zur Sonnenbrille - um damit nicht nur den besten Platz im Tambosi zu erschauen, sondern auch das andere Geschlecht.

Von Stephan Handel

Musik

Klangideen aus der Kindheit

Der aus Gauting stammende Komponist Johannes X. Schachtner macht zeitgenössische Musik und zeigt bei einem eher ungewöhnlichen Heimat-Lieder-Abend Verbindungen zwischen Tradition und Moderne auf

Interview von Jutta Czeguhn

München

Wissenstipp

Vortrag über Tucholsky

München

Wissenstipp

Vortrag über Tucholsky

Literaturkritiker Fritz J. Raddatz gestorben
Nachruf
Zum Tod von Fritz J. Raddatz

Das Träumen nicht lassen

Seine Lebensgeschichte zeigt Elend und Glanz der literarischen Bundesrepublik: Was Fritz J. Raddatz für die Literatur geleistet hat, ist unendlich verdienstvoll. Der Publizist blieb bis zu seinem Tod streitbar.

Von Willi Winkler

Swing
Report
Museum für die Zwanziger Jahre in Berlin

Hommage an die Lebensgier

Filmstars, Wirtschaftsbosse und Unterwelt trafen sich einst im "Kakadu" am Kudamm. Nach dem Vorbild der legendären Bar plant ein Düsseldorfer in Berlin ein Zwanziger-Jahre-Museum - inklusive Fünf-Uhr-Tanztee.

Von Ruth Schneeberger, Berlin

Kolumne "Der Referendar"
Kolumne
Neue Kolumne "Der Referendar"

Geisterbahn "Ref"

Feriengeil, überfordert, von Zukunftsängsten geplagt. So weit die Klischees über Junglehrer. Bei uns spricht Referendar Pascal Grün Klartext. Folge eins: Horrorgeschichten übers "Ref" - von Versetzung ins Kaff bis fieser Seminarlehrer.

Herrsching

Fräulein Karla und die Revolution

Die Schauspielerin und Regisseurin Jule Ronstedt aus Herrsching schreibt sich inzwischen die Figuren selbst, die sie spielen will, weil es sonst keiner tut. Es geht ihr dabei vor allem um Authentizität

Von Astrid Becker, Herrsching

Die "Städtische Volksbücherei"

Dunkle Kapitel einer Stadt

Das Freisinger Asamgebäude hat von 1934 an eine "Städtische Volksbücherei" beherbergt, in der nationalsozialistische Literatur ausgeliehen werden konnte. Fünf Bücher aus dieser Zeit bewahrt das Stadtarchiv auf

Von Nina Witwicki

Grau in grau
Little Britain

Zwischen den Jahreszeiten

Grau, nass und kalt sind die wichtigsten Worte, um das britische Wetter zu beschreiben. Jetzt fällt sogar die fünfte Jahreszeit aus. Das treibt die Mücken in den Tod und unseren Kolumnisten dazu, sich ganz klein zu machen.

Von Christian Zaschke, London

'Die Klugscheisser' Rick Kavanian, Monika Gruber und Bruno Jonas posieren und lachen
"Die Klugscheißer" wechseln zur ARD

Die doppelte Negation im Leberkäs

Zwangsberatung für Politiker: Zwei Jahre lang haben sich "Die Klugscheißer" in ihrer Satiresendung um das Image der Politik gekümmert, jetzt wechseln sie vom Bayerischen Fernsehen zur ARD. Zeit für den Test: Rick Kavanian, Monika Gruber oder Bruno Jonas - wer ist der beste Schlaumeier?

Notiert von Susanne Hermanski

Ausstellung Jüdisches Museum Berlin
Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin

Todesmetaphern aus Theresienstadt

Augen voller Wut, ausgemergelte Körper und eine malerische Liebeserklärung an seinen dreijährigen Sohn Tommy: Mit ganzer Wucht trifft den Besucher die Ausstellung "Bedřich Fritta - Zeichnungen aus dem Ghetto Theresienstadt". Lange versteckt, offenbaren die Bilder die Lügen des Lagerlebens im Vorzeige-KZ.

Von Ruth Schneeberger, Berlin

Öffentliche Bücherverbrennung in Berlin, 1933 10 Bilder
Bücherverbrennung vor 80 Jahren

Feueropfer der NS-Propaganda

Marx, Kästner, Tucholsky in Flammen: Am 10. Mai 1933 ging deutsches Kulturgut in Flammen auf. In 22 Städten verbrannten die Nazis die Bücher von kritischen, kommunistischen und jüdischen Autoren. 80 Jahre später erinnert eine Sonderausstellung an die Propaganda-Aktion "wider den undeutschen Geist".

Arthur Schopenhauer
Unnützes Google-Doodle-Wissen

Verkannter Philosoph und Frauenverachter

Arthur Schopenhauer verachtete Frauen und ging gerne mit seinem Pudel am Frankfurter Mainufer spazieren. Sein philosophisches Werk wurde vor allem nach seinem Tod gewürdigt. Heute wäre er 225 Jahre alt geworden.

Neue Schneefaelle in Sachsen
Streik im öffentlichen Dienst

Warum die Staatsdiener unsere Sympathie verdienen

Verdi-Chef Frank Bsirske will mit Streiks die Gehaltsschere zur Privatwirtschaft schließen. Das ist zwar unsinnig, aber die an diesem Montag beginnenden Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind dennoch vernünftig. Etatprobleme hat nämlich nicht nur der Staat, sondern auch jeder Lehrer und jeder Arbeiter in der Straßenmeisterei.

Ein Kommentar von Detlef Esslinger

Als Abbild sogar auf der Schuhwichse: Reichspräsident Paul von Hindenburg (rechts), hier mit Adolf Hitler am 21. März 1933, dem "Tag von Potsdam".
Dokumentation über Paul von Hindenburg

Hitlers williger Helfer

Paul von Hindenburg stieg vom Kriegshelden zum Reichspräsidenten auf und ermöglichte die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Christoph Weinert rekonstruiert in seiner Dokumentation den Mythos des Reichspräsidenten, dessen Konterfei sogar auf Schuhwichse gedruckt wurde.

Von Willi Winkler

Berge Gipfel Berggipfel Bergfoto Bergpanorama 10 Bilder
Tag der Berge

Über den Dingen

Alles, was den Menschen Nerven kostet, ist über den Gipfeln weit weg. Zum Internationalen Tag der Berge zeigen wir die schönsten Gebirgsfotos unserer Leser.

Kulturschranne Dachau

Liebhaber in allen Gassen

Das Hoftheater Bergkirchen amüsiert sein Publikum mit Beziehungskisten. Die szenische Lesung lässt Literaten aus zwei Jahrtausenden zu Wort kommen und wird mit Schlagermusik hübsch garniert.

Von Dorothea Friedrich

Zu Besuch bei Freimaurern

Ein verschwiegener Bund geht neue Wege

Okkulte Riten, dunkle Mächte, Verschwörungen: Freimaurer genießen keinen allzu guten Ruf. Deswegen wollen sich die Brüder nun für Außenstehende öffnen. Doch das ist gar nicht so leicht bei einem Grundsatz der Verschwiegenheit. Ein Logenbesuch in München.

Von Niklas Nau

Bergfotos von Lesern 15 Bilder
Die schönsten Leserfotos aus dem Gebirge

Gipfel der Poesie

"Nun ging mir eine neue Welt auf!" Dass Dichter wie Goethe angesichts der Alpen, Almen und Ausblicke ins Schwärmen kamen, versteht jeder, der diese Bilder sieht.

Der kleine Prinz in Rheinsberg - Wo Friedrich glücklich war
Schloss Rheinsberg in Brandenburg

Wo der junge Friedrich glücklich war

Frisch verheiratet und noch unbelastet von Regierungspflichten verbrachte der preußische Kronprinz sorglose Jahre auf Schloss Rheinsberg - bevor er zu Friedrich dem Großen wurde.