Versace auf der Fashion Week ParisEinschnüren, bitte!

Das italienische Label Versace eröffnet die Haute-Couture-Schauen in Paris - und setzt auf berühmte Gesichter, Neonfarben und Schnüre.

Von Jana Stegemann

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Die italienische Designerin Donatella Versace hat mit ihrer "Atelier"-Kollektion die Haute-Couture-Schauen in Paris eröffnet. Vom 24. bis zum 28. Januar präsentieren mehr als 20 Couture-Häuser - darunter Chanel, Armani, Dior - ihre Entwürfe für Frühling/Sommer 2016.

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Unter dem Motto "Athletic Couture" zeigte die italienische Desigerin vor allem: Schnüre, Bänder, Gurte und Cut-outs. Die Roben, sagte die Desigerin im Guardian, sollen aussehen, als wären sie explodiert - und dann nur von Schnüren zusammengehalten: "Atelier Versace steht für Provokation und Stärke".

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Versace hatte sich für ihre Show bekannte Models geholt: So zeigte die Ex-Freundin von Christiano Ronaldo, die 30-jährige Russin Irina Shayk, viel Bein in diesem Fischnetz-Etwas.

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Eingeschnürt in Orange: Sängerin Rita Ora, die als Ehrengast in der Front Row saß - natürlich von Kopf bis Fuß in Stücken der neuen Versace-Kollektion.

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Wird schon als Nachfolgerin von Supermodels wie Claudia Schiffer und Cindy Crawford gehandelt: Das 20-jährige "Victoria's Secret"-Model Gigi Hadid.

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Sanduhrsilhouette in Königsblau: Das britische Model Rosie Huntington-Whiteley, das sich gerade mit Langzeitfreund und Actionfilmheld Jason Statham verlobt hat.

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Neonfarben und Schnüre - das ist Versaces Interpretation von "lebender Tradition". Ihre Kollektion richtet sich vor allem an Frauen, die besonders fokussiert und dynamisch seien, so Versace: "Bei den Entwürfen dachte ich an Frauen, die sich ans Limit treiben."

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Die Schnüre sind dabei natürlich nicht irgendwelche handelsüblichen Seile - sondern mit Swarovski-Kristallen besetzt. "Es ist eine der kompliziertesten, aufwendigsten, raffiniertesten und technisch anspruchsvollsten Kollektionen, die wir jemals gemacht haben", zitiert der Guardian die italienische Designerin.

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Angeblich hat Versace statt der üblichen Magermodels auch "Frauen mit Rundungen" über den Laufsteg gehen lassen. Auf Fotos konnte unsere Redaktion aber leider kaum Rundungen erkennen.

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1997 wurde Gianni Versace ermordet, seitdem führt seine heute 60-jährige Schwester als Chefdesignerin das Label.

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