1986 - Snowboarding

Wie geht das? Brett an die Füße und runter die Piste, soweit die Theorie. In der Praxis ist das mit dem Gleichgewichtsgefühl aber keine leichte Sache. Snowboardanfänger erkennt man daran, dass sie mehr im Schnee sitzen als drüber hinwegzuflitzen.

Wo kommt das her? Der US-amerikanische Surfer Tom Sims baute 1963 das erste Snowboard, wie wir es heute kennen. Weltweit populär wurde es dann in den Neunzigerjahren. Und wie. Von allen jüngeren Trendsporten hat das Snowboarding die eindrucksvollste Erfolgsgeschichte erlebt. Ein globaler Milliardenmarkt. Und olympisch binnen weniger Jahre.

Wer macht das? Kinder der Neunziger. Skateboardfahrer, die wegen gestreuter Straßen Winterpause machen. Sportfreunde, die älter als 40 sind, das aber nicht wahrhaben wollen. Und alle, die sich gerne auf eine sehr, sehr lässige Weise von A nach B bewegen.

Was kostet das? Einem SZ-Artikel von 1995 zufolge kostete ein Snowboard damals 300 bis 800 Mark. Seither haben sich die Preise verdoppelt. Für ein vernünftiges Board muss man heute etwa 250 bis knapp 1000 Euro bezahlen.

Will ich das? Auch wenn man damit keinem Trend mehr folgt, sondern der Masse: unbedingt.

Bild: DPA/DPAWEB 15. Juli 2015, 19:042015-07-15 19:04:02 © SZ.de/flex/dd