Küche

Hier finden bekanntlich die besten Partys statt. Wenn nicht gerade zehn Leute durch die Küche tanzen, sollte dieser Raum vor allem eines: funktionieren. Schön sein darf er natürlich trotzdem.

Arbeiten im Dreieck: Wer über den Luxus verfügt, seine Küche nach den eigenen Vorstellungen einrichten zu können, sollte darauf achten, dass das "Arbeitsdreieck" berücksichtigt wird. Kühlschrank, Herd und Spüle sollten nicht weiter als zwei Meter voneinander entfernt, die Wege nicht verstellt sein, gibt Terence Conran zu Bedenken. Wenn die Küche schon fertig eingebaut ist, achten Sie trotzdem darauf, keine Stolperfallen zwischen den drei wichtigsten Einrichtungsstücken zu platzieren.

Hell, heller, Küche: Wer Zwiebeln schneidet und Plätzchen bestreuselt, braucht gute Augen und viel Licht. In der Küche sollte die Beleuchtung dreimal heller sein als im Wohnbereich. Im Idealfall gibt es verstellbare Spots, die verhindern, dass der Koch mit seinem Körper einen Schatten auf die Arbeitsfläche wirft. Wird in der Küche auch gegessen und gewohnt, empfiehlt sich ein Dimmer, um die Stimmung nach dem Kochen gemütlicher zu machen. Oder mehrere kleine Lichtquellen, die zum Einsatz kommen, wenn die große, helle Kochbeleuchtung ausgeknipst wird.

Nein zu Nippes: Deko sollte man sich in der Küche sparen. Am besten nur Küchenthematisches aufstellen, das gelegentlich genutzt wird. Schöne Teller oder Krüge zum Beispiel - sonst ist schnell alles von einer Schicht aus Fett und Staub überzogen.

Bild: Patric Johansson 23. März 2015, 17:132015-03-23 17:13:50 © Süddeutsche.de/feko/vs